Buchladen Männerschwarm

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Der Juli endet in Hamburg seit einiger Zeit mit der Pride Week, einer Woche voller Veranstaltungen, die mit der CSD-Parade am ersten Augustsamstag endet. Der Buchladen ist in diesem Jahr an einigen Tagen u.a. in der Zentralbibliothek und im Pride House an der Alster mit einem Büchertisch präsent. (Vom Pride House sind es übrigens nur wenige Gehminuten in den Laden!...) Die folgenden Veranstaltungen, in denen es (auch) um Bücher geht, empfehlen wir gern:
Der Juli endet in Hamburg seit einiger Zeit mit der Pride Week, einer Woche voller Veranstaltungen, die mit der CSD-Parade am ersten Augustsamstag endet. Der Buchladen ist in diesem Jahr an einigen Tagen u.a. in der Zentralbibliothek und im Pride House an der Alster mit einem Büchertisch präsent. (Vom Pride House sind es übrigens nur wenige Gehminuten in den Laden!...) Die folgenden Veranstaltungen, in denen es (auch) um Bücher geht, empfehlen wir gern:


Homophobie: Ausstellung - Vernissage - Podiumsdiskussion

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homophobieChris Lambertsens Ausstellung zum Thema "Homophobie" in der Zentralbibliothek der Bücherhallen wird am 24. Juli 2014 mit einer Vernissage eröffnet. Am 30. Juli 2014 gibt es zudem eine Podiumsdiskussion. Die Ausstellung läuft vom 25. Juli bis 23. August 2014.

Vernissage:  24. Juli 2014, 19.30 Uhr

Begrüßung:
Hella Schwemer-Martienßen
Direktorin Bücherhallen Hamburg

Detlev Gause
AIDS-Pastor

Eingangsreferat:
Dr. Claudia Reiche
Medienwissenschaftlerin und Künstlerin

Der Buchladen Männerschwarm ist mit einem Büchertisch vor Ort.

Podiumsdiskussion zum Thema Homophobie: 30. Juli 2014, 19.30 Uhr

Moderation: Stefan Mielchen, Journalist

Gäste:

Maria Jepsen, Hamburger Bischöfin i.R.
Kai Eckstein, Rabbiner
Sedat Simsek, stellv. Vorsitzender der DITIB-Nord türkisch islamische Union
Dr. Ulrich Klocke, Sozialpsychologe an der Humboldt-Universität zu Berlin
Barbara Mansberg, LSVD Hamburg
Gesine Scheunemann, BEFAH Hamburg, Mutter eines schwulen Sohnes
Detlev Gause, AIDS-Pastor
Ulf Bollmann, Gemeinsam gegen das Vergessen – Stolpersteine für homosexuelle NS-Opfer

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Ausstellung vom 25. Juli bis 23. August 2014, Mo – Sa 11.00 – 19.00 Uhr

Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg
Hühnerposten 1, 20097 Hamburg

Doch, die LBGT-Community hat Grund, sich zu freuen. Besonders in den letzten Jahren und besonders in den westlichen Industriestaaten. Denn hier hat der jahrzehntelange kämpferische Einsatz für Gleichstellung und Menschenrechte zu deutlichen Erfolgen geführt. Einer veränderten Einstellung der Menschen, gefolgt von Gesetzesänderungen, und das selbst in Ländern wie Spanien.

In Deutschland übrigens nicht immer ganz freiwillig, sondern mitunter erst durch Verfassungsgerichtsurteile erzwungen. Gesellschaftliche und gesetzliche Fortschritte also, aber auch weiterhin offene Forderungen, etwa in Sachen Adoptionsrecht. Und mit den Fortschritten meldet sich auch der Widerstand - so bei dem Aufstand baden-württembergischer Eltern gegen die fächerübergreifende Behandlung von Theman wie Homosexualität und Transgender im Schulunterricht.

Oder in Osteuropa, Ländern wie Polen und Lettland.

Nein, die LBGT-Community hat keinen Grund, sich zurückzulehnen. Weltweit kennen 78 Staaten eine strafrechtliche Verfolgung sexueller Minderheiten, davon 7 – allesamt islamische – Staaten die Todesstrafe für gleichgeschlechtlichen Verkehr. Im evangelikal geprägten Uganda gilt seit diesem Jahr ein verschärftes Anti-Homosexuellen-Gesetz. Schon zuvor hat sich in Russland der Wind verschärft, wo es eine unheilige Allianz zwischen Politik und orthodoxer Kirche gibt.

Sind die Religionen also unsere Gegner? Man könnte meinen, ja: Juden- und Christentum kennen die alttestamentarische Verteufelung von Homosexualität, der Islam kennt Bestrafungen homosexueller Handlungen, die von körperlicher Züchtigung bis hin zur Todesstrafe reichen. Andererseits gibt es fortschrittliche Kräfte in allen Religionen, wenn auch nicht mehrheitlich. Es geht also nicht darum, pauschal gegen Religionen zu sein, sondern darum, die fortschrittlichen Kräfte innerhalb derselben zu stärken. Dazu ist es nötig, auch weiter Freund und Feind zu benennen – aber eben nicht pauschal.

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Chris Lambertsen
tut das mit seiner Kamera. Seine Aufnahmen der letzten Jahre – entstanden auf den CSDs in Hamburg und Kopenhagen, aber auch auf Protestkundgebungen gegen das gesetzliche Verbot „homosexueller Propaganda" in Russland und bei den Rainbowflashs –, zeigen, dass sich viele Menschen nach wie vor gegen Homophobie engagieren, und zwar nicht nur die vor der eigenen Haustür. Darunter auch viele junge Menschen.

Womit wir beim Spaß wären, denn Spaß haben und feiern ist wichtig und gehört ganz selbstverständlich zum CSD dazu. Der Blick aber sollte wachsam bleiben – wachsam und differenziert.

Neben Demos und Protesten zeigt Lambertsen deshalb auch markante Fortschritte: in der Kirche (AIDS-Seelsorge Hamburg), im Staat (offizielles Senatsfrühstück für Opfer des §175 und vom NS-Regime verfolgte Homosexuelle, 2009) und in der Hansestadt (kreative Aufklärung durch die Landeszentrale für politische Bildung über die Verfolgung gleichgeschlechtlich liebender Menschen – szenischer Rundgang zu historischen Stätten der Diskriminierung in Hamburgs Innenstadt, 2014).

Die Aufarbeitung und Öffentlichmachung unserer Geschichte ist zum großen Teil von Privatpersonen initiiert worden. Einer von ihnen war Bernhard Rosenkranz (1959–2010). Einige Beispiele seines vielfältigen Engagements sollen an Bernhard erinnern.

 

Was ist Homosexualität?

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Was ist Homosexualität?Samstag, 26.07.2014, 16 Uhr
Pride House, An der Alster 40


Florian Mildenberger, Rüdiger Lautmann und Volker Woltersdorff stellen das Buch im Gespräch mit Detlef Grumbach vor.

Ende des 19. Jahrhunderts wurden Homosexuelle durch Medizin, Psychiatrie und Justiz als die „Abweichenden“ definiert und verfolgt. Dann haben sie mit Hirschfeld gesagt: Jawohl, wir sind anders. Und als „Andere“ wollen wir Anerkennung, Toleranz und Akzeptanz. Über 100 Jahre haben sich die Wissenschaften mit Homosexuellen beschäftigt – mit Frauen und Männern. Dann begannen die schwulen und lesbischen Identitäten zu bröckeln, der Begriff „Queer“ ist entstanden und bedeutet mehr als nur eine Sammelbezeichnung. Er eröffnet neue Perspektiven auf die veränderten Realitäten. „Was ist Homosexualität?“ – dieser gut verständliche Sammelband greift diese Entwicklungen auf und fragt nach ihren Bedeutungen für unser Leben hier und heute.

Drei der über 20 MitarbeiterInnen an dem Buch kommen nach Hamburg und erklären, worum es geht.

 

Comiclesung mit Ralf König

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Ralf König

Konrad-Paul-Raumstation-Sehnsucht
Raumstation Sehnsucht

Samstag, 26.07.2014, 20 Uhr
Pride House, An der Alster 40

Ralf Königs Lieblingsschwule Konrad und Paul sind wieder zurück – und mit den beiden Jungs kommt der Comic-König höchstpersönlich ins Pride House. Hier liest er aus seinem jüngsten Werk, in dem neben den beiden Protagonisten noch Schwester Erika und ihr strunzgeiler polnischer Mann eine Rolle spielen. Schnell entsteht ein typisch Königsches Chaos – und das wird gelesen und mit projizierten Bildern ein ganz großer Spaß!

Männerschwarm ist mit einem Büchertisch vor Ort.

 

Weiteres mit Büchern zum CSD

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"Irgendwas mit Büchern": Diese Lesungen und Vorträge in der Pride Week möchten wir ebenfalls empfehlen:

Mein intersexuelles KindSonntag, 27.07.2014, 16 Uhr, Pride House:
Clara Morgen liest aus "Mein intersexuelles Kind"

Ein Kind wird geboren, aber es passt partout nicht in das Schema Hellblau-Rosa oder Junge-Mädchen. Was aufgrund genetischer Konditionen als seltene, aber trotzdem "natürliche" Variante gelten muss, entwickelt sich für das Kind und seine Eltern zu einer schwierigen Kette von Problemen und Entscheidungen, meistens begleitet von Ängsten, Unwissenheit, Vorurteilen und Fehlinformationen.
Clara Morgen schreibt über ihr Leben mit ihrem Kind, das zunächst Franz, dann aber nach ärztlichem Gutachten Franzi genannt wird, über Ärztinnen und Ärzte und deren Diagnosen, über die Fragen der Offenheit gegenüber dem Kind und dem Freundes- oder Bekanntenkreis, über die fatalen Probleme und Folgen von Operationen, über Selbstzweifel und schlechtes Gewissen. Aber auch über das Glück, dieses Kind besonders zu lieben und in einer Umgebung aufwachsen zu sehen, die das "Anderssein" akzeptiert und so dem Kind das notwendige Selbstbewusstsein und die Würde gibt, die jedes Kind zum Aufwachsen und Erwachsenwerden braucht.

 Im Anschluss an die Lesung mit Clara Morgen folgen eine Diskussion sowie ein menschenrechtlicher Diskurs.

Link zum Buch.

 

gottfriedlorenz2011Montag, 28.07.2014, 19:30 Uhr, Pride House:
Gottfried Lorenz: Alles halb so schlimm? Homosexuellenverfolgung in der Nachkriegszeit bis 1969

Der Historiker Dr. Gottfried Lorenz präsentiert neue Forschungsergebnisse zur Diskriminierung und Verfolgung der Schwulen in der Nachkriegszeit. Auf Grund der Auswertung der Hauptverfahren- und Vorverfahrensregister der Staatsanwaltschaft Hamburg aus den Jahren 1954 bis 1969 ergibt sich, dass die Bestrafung einvernehmlicher gleichgeschlechtlicher Handlungen unter erwachsenen Männern sehr differenziert ausfiel (Freisprüche, Einstellungen, Geldstrafen, Bewährungsstrafen, Freiheitsstrafen). Aus allem folgt ein Paradigmenwechsel: In den Fokus müssen weniger die Strafen in Fällen von §175 geraten als die soziale Diskriminierung, die mit dem §175 verbunden war.

Link zum Buch.

 

International OrangeMontag, 28.07.2014, 19:45 Uhr, Pride House:
International Orange

Daniel Schumann und Ingo Taubhorn werden ein Künstlergespräch zu International Orange führen.
In seinem Fotoband zeigt Schumann Homosexuelle, Pärchen mit und ohne Kinder, Alleinerziehende, Männer und Frauen zu seinem Projekt über gleichgeschlechtliche Familien und Paare in San Francisco. Die Selbstverständlichkeit, mit der hetero- und homosexuelle Familien dort zusammenleben sowie die faszinierende Freiheit und Begegnungen mit Menschen, ihren Lebenskonzepten und Träumen sind im Kerber-Verlag erschienen.

Link zum Buch.

 

 

Böses Blut Montag, 28.07.2014, 20:00, Hein & Fiete, Pilverteich 21:
Hagen Ulrich liest aus "Böses Blut der Vampire"

Hagen Ulrich veröffentliche im Herbst 2012 mit „Hochzeit der Vampire“ seinen ersten Gay-Fantasyroman. Im Oktober 2013 erschien mit „Böses Blut der Vampire“ der zweite Roman. Die Hölle öffnet ihre Pforten im sächsischen Plauen und spuckt zwei Vampire aus, die sich mit einem katholischen Stadtrat und dessen Familie beschäftigt. Hagen Ulrich liest an diesem Abend exklusiv aus diesem spannenden Roman.

Link zum Buch.

 

 

 

Dienstag, 29.07.2014, 19:30 Uhr; Pride House:
Queere Märchen - nicht nur für Kinder

 Frank liest aus seinem Buch „Die 9 bunten Königinnenreiche — queere Märchen (nicht nur für Kinder)“. Es wird emotional, ein ungewöhnlicher und schöner Abend!

Donnerstag, 31.07.2014, 17 Uhr, Pride House:
Meine Besuche bei Yo - Wieviel geht zwischen Deutschen und Afrikanern?

 Über Gayromeo ist wohl schon fast jeder Schwule von einem jungen Mann aus Westafrika angeschrieben worden. Was aber passiert, wenn man beispielsweise den Typen aus Ghana wirklich besuchen fährt? Der Autor Peter Tschiche hat die Probe aufs Exempel gemacht und seine Erfahrungen in dem Roman "Meine Besuche bei Yo" literarisch verarbeitet. Er liest daraus ein paar Kapitel vor und freut sich auf die anschließende Diskussion, die mit Sicherheit nicht schwarz-weiß ausfallen wird.

 

Bus der Generation+

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busAuch in diesem Jahr fährt für die etwas älteren Paradeteilnehmer auf dem CSD wieder der Bus der Generation+ mit. Ganz ohne Bufta-bufta, aber mit Prosecco... Es gibt u.U. noch freie Plätze. Meldet Euch einfach bei Klaus-Dieter 0162-4054884

 



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