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* Bühling, Das 11. Gebot: Du sollst nicht darüber sprechen

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Bühling 11. GebotDaniel Bühling (mit Felicia Englmann)

Das 11. Gebot: Du sollst nicht darüber sprechen
Dunkle Wahrheiten über das Priesterseminar

ePub-Format (Soft DRM, im Druck 224 Seiten), 15,99 EUR
PC-PDF (Soft DRM, 224 Seiten), 15,99 EUR

Verlagsinfo:

Ein idealistischer junger Katholik beschließt Priester zu werden und hat keine Ahnung, was ihn bei dieser Ausbildung erwartet: eine Welt voll Scheinheiligkeit und Doppelmoral. Bühling berichtet von der Parallelwelt des Priesterseminars, in der Homosexualität unterdrückt ausgelebt wird und wo Psychosen und Wahnvorstellungen, Tabletten- und Alkoholmissbrauch an der Tagesordnung sind.
Warum scheinen sich gerade in der Kirche Missbrauchsfälle überdurchschnittlich zu häufen? Warum hat die katholische Kirche ausgerechnet auf Homosexuelle eine enorme Anziehungskraft? Und warum ist eine große Anzahl von Priestern psychisch labil und suchtgefährdet, wo doch gerade diese Menschen eine Stütze für andere sein sollen?
Daniel Bühling hat den Mut, erstmalig aus dem Innersten der katholischen Kirche zu berichten. Und scheut sich dabei nicht, offen kritische Fragen zu stellen und diese aus seiner Erfahrung im Priesterseminar auch zu beantworten.

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* Detering, Das offene Geheimnis

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Detering, GeheimnisHeinrich Detering

Das offene Geheimnis
Zur literarischen Produktivität eines Tabus von Winckelmann bis zu Thomas Mann

PC-PDF (Soft DRM, im Druck 432 Seiten), 20,99 €

Im Schnittbereich von Derks, Fernandez und A.Müller analysiert Dertering die literarische Leistung schwuler Autoren: Zur Camouflage gezwungen, bedienen sie sich vorhandener kultureller Muster, innerhalb dessen sie dann ihre jeweils ganz eigene Position aufbauen, bis sie alle (Winkelmann, Platen, Kleist, Chamisso, Andersen, Bang) sich im Werk Thomas Manns wiederfinden. Eine sehr gelungene, spannend zu lesende Arbeit. (gaybooks.de)

Verlagsinfo:

Dieses Buch handelt von der literarischen Produktivität des Verbotenen. Was öffentlich nicht ausgesprochen werden darf, davon können literarische Texte doch reden - indem sie sich kalkulierter Doppelbödigkeit bedienen, das Versteckspiel zur Subversion nutzen, das Verbot überlisten.Heinrich Detering untersucht dieses Verfahren am Beispiel eines der dauerhaftesten Tabus der neueren Literaturgeschichte: der Darstellung der Liebe zwischen Männern. Geächtet und geahndet, ist sie doch zu einem zentralen Thema für viele Werke geworden, die heute zum Kanon der Klassiker gehören - ohne daß die literarische Öffentlichkeit es immer wahrgenommen hätte. Die Fallstudien erörtern Winckelmanns Ästhetik und Goethes Winckelmann-Buch, August von Platens Gedichte, Chamissos »Peter Schlemihl«, Heinrich von Kleists »Penthesilea«, Andersens »Kleine Seejungfrau«, Herman Bangs Novellen und Romane und Thomas Manns »Tonio Kröger«.Immer geht es darum, die Geheimschriften dieser Texte zu entziffern, ihre Subtexte sichtbar zu machen und zugleich ihr Verhältnis zur offensichtlichen Textoberfläche zu bestimmen. So zeigt sich, wie die Sprache der Literatur über das Sprechverbot triumphiert.

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* Dobler, Wie öffentliche Moral gemacht wird

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Dobler, MoralJens Dobler

Wie öffentlich Moral gemacht wird
Die Einführung des § 175 in das Strafgesetzbuch 1871
Queer Lectures. Heft 14

Verlagsinfo:

Mit der Einführung des Code pénal in Frankreich 1810 und seiner Ausbreitung in Folge der napoleonischen Kriege setzte eine weitgehende Liberalisierung des Homosexualitätsstrafrechts ein. In Bayern waren homosexuelle Akte seit ab 1813 straffrei, in Württemberg waren sie ab 1839 nur noch Antragsdelikt, ebenso in Braunschweig ab 1840. In Hannover ab 1840 und Baden ab 1845 wurde Homosexualität nur noch im Zusammenhang mit der Erregung eines öffentlichen Ärgernisses bestraft. Das Preußische Landrecht hinkte mit seinen Strafbestimmungen also deutlich hinter der europäischen und "deutschen" Entwicklung hinterher. Dass seine Bestimmungen in ein erstes deutsches Reichsstrafgesetzbuch eingingen, war also alles andere als selbstverständlich. Jens Dobler beschreibt die Geburtsstunde des § 175 StGB vor diesem Hintergrund nicht als einseitige Durchsetzung reaktionärer Politik, sondern als ein "Spektakel in verschiedenen Arenen": Er skizziert die widerstreitenden Kräfte innerhalb eines komplexen Systems von Politik, Jurisprudenz, anderen Wissenschaften und "Betroffenen", vor allem aber auch von einer Öffentlichkeit, deren schwankende Stimmung stark von brisanten, aktuellen Ereignissen geprägt wurde. Diese stark geweitete Perspektive auf ein folgenreiches Kapitel deutscher Rechtsgeschichte eröffnet neue Fragestellungen auch für die Erforschung der jeweiligen gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen, die spätere Reformbemühungen zum § 175 lange scheitern ließen.

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* Lautmann (Hg.), Capricen

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Lautmann, CapricenRüdiger Lautmann (Hg.)

Capricen
Momente schwuler Geschichte

PC-PDF (Adobe-DRM, im Druck 300 Seiten), 12,99 EUR

Verlagsinfo:

Pionierarbeiten zur Geschichte der Homosexualität und zur Kritik an der Heteronormativität kamen lange von Außenseitern des Wissenschaftsbetriebs. Die Reihe begann mit dem Publizisten Karl Heinrich Ulrichs und dem Medizinalrat Magnus Hirschfeld, wurde fortgesetzt bis zu den Aktivisten der Schwulenbewegung in den 1970er und 1980er Jahren. Erst in neuerer Zeit wenden sich immer mehr etablierte WissenschaftlerInnen diesem Gegenstand zu. In Würdigung ihrer außerakademischen Vorläufer führen hier einige von ihnen ihre Kabinettstückchen vor. Der Band versammelt Anmerkungen zu Magnus Hirschfeld und zu einer "Magnetischen Gesellschaft", Beiträge über einen homophoben General, einen elsässischen Landgerichtsrat im Besenschrank, einen schwulen amerikanischen Maler in Deutschland, die Jünglingsliebe im alten Islam, das Keuschheitsgelübde eines schwulen Konfirmanden und eine Reihe weiterer Merkwürdigkeiten aus der Homohistorie.

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* Pretzel/ Weiß (Hg.), Zwischen Autonomie und Integration

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Zwischen Autonomie und IntegrationAndreas Pretzel/ Volker Weiß (Hg.)

Zwischen Autonomie und Integration
Schwule Politik und Schwulenbewegung in den 1980er und 1990er Jahren

PC-PDF (Adobe DRM, im Druck 256 Seiten), 12,99 EUR

Verlagsinfo:

In den 70er Jahren hat sich die neue Schwulenbewegung formiert, in den 80er und 90 Jahren hat sie sich eine Infrastruktur geschaffen und wurde zugleich durch die Aidskrise zurückgeworfen. Das Waldschlösschen, schwule Buchläden, Zeitschriften und Verlage wurden gegründet, eine eigenständige Lesbenbewegung trat in Erscheinung. Auch in Gewerkschaften und Parteien organisierten sich Schwule und Lesben. Mit dem BVH und dem LSVD gab es zwei konkurrierende Dachverbände. Als zentraler Konfliktpunkt kristallisierte sich die Frage heraus: Ist eine auf Gleichstellung und Integration ausgerichtete Homosexuellenpolitik der richtige Weg der Emanzipation? Oder gilt es, das "Anderssein" und die eigene Gegenkultur als provokativen Hebel zur Veränderung der Gesellschaft zu nutzen? Der dritte Band zur Geschichte der Homosexuellen in Deutschland nach 1945 widmet sich diesen Entwicklungen und verspricht interessante Seitenblicke auf die Lesbenbewegung der 1980er Jahre.

Inhalt:

- Einleitung
Andreas Pretzel, Volker Weiß: Bewegung zwischen Autonomie und Integration
- Rückblicke auf die 1980-er und 90-er Jahre
Dietmar Kreutzer: Eine Chronik mit Ausblick. Die 1980-er Jahre im Spiegel der Presse
Rainer Marbach: Das Freie Tagungshaus Waldschlösschen 1980 - 1999. Vom alternativen Projekt zur staatlich anerkannten Heimvolkshochschule
- Eine neue Öffentlichkeit
Joachim Bartholomae: Klappentexte ? Verlage, Buchläden und Zeitschriften als Infrastruktur der Schwulenbewegung
- Neue schwulenpolitische Verbandsstrukturen
Detlef Mücke/ Klaus Timm: Integration durch Sichtbarkeit. Schwules und lesbisches Engagement in den Gewerkschaften seit 1980
Stefan Mielchen: Wider die Norm: Die Lebensformenpolitik des Bundesverbandes Homosexualität 1986 - 1997
Günter Dworek: Aufgebrochen aus Ruinen. Der Weg vom Schwulenverband in der DDR zum Lesben- und Schwulenverband in Deutschland
- Neue Herausforderungen: Die AIDS-Krise
Dieter Telge: Krise als Chance - AIDS-Selbsthilfebewegungen in Wechselwirkung mit schwulen Emanzipationsbestrebungen
Michael Bochow: Hat die Aids-Krise die soziale Situation schwuler Männer in Deutschland verändert? Entwicklungen in den 1980-er und 1990-er Jahren
- Im Spiegel der Kunst
Dirk Linck: Nach der Revolte - Entwicklungen und Verfahren schwuler Kunst in der BRD der 1980-er Jahre
- Im Spiegel der "Bewegungsschwestern"
Christiane Leidinger: Mit Kräuertee und Bolzenschneider - Die separat agierende Lesbenbewegung der 1980-er Jahre und ihre Diskussionen über Macht und Herrschaftsverhältnisse

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* Weeks Sexuelle Gleichberechtigung

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Weeks, GleichberechtigungJeffrey Weeks

Sexuelle Gleichberechtigung
Gender, Sexualität und homosexuelle Emanzipation in Europa

ePub-Format (ohne DRM, im Druck 56 Seiten), 7,99 EUR
PC-PDF (ohne DRM, 56 Seiten), 7,99 EUR

Verlagsinfo:

Magnus Hirschfeld setzte im Kampf für die Gleichberechtigung von Homosexuellen seine Hoffnungen auf die Wissenschaft, was sich in biologistischen Argumentationsmustern widerspiegelt: Körperliche und genetische Ursachen der Homosexualität bildeten die Grundlage der Diskussionen, die nicht nur in den Sexualwissenschaften noch lange Zeit einflussreich bleiben sollten. Erst in den 1970er Jahren wurden diese Muster von neuen, radikaleren Bewegungen durchbrochen und grundlegend infrage gestellt. Ein historisch wie soziologisch geprägter Ansatz wurde etabliert, der ein stärkeres Gewicht auf die Zusammenhänge von Gleichberechtigung und Menschenrechten legt.Aktuelle Debatten über gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften und die »Homo-Ehe« lassen sich genau auf diesen Wechsel zurückführen. Jeffrey Weeks widmet sich den weitgefächerten Zusammenhängen und Begleitumständen dieses Wechsels in den Argumentationsmustern für sexuelle Gleichberechtigung und wagt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

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