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Aiden Kell

Ingos Eroberungen

Roman

aus dem Englischen von Cliff Morten

Kartoniert, 144 Seiten
12,50 € (D)

ISBN 978-3-939542-68-1


Ebook im Epub-Format:
EUR 8,95



Pressestimmen

Leseprobe

 


Buch portofrei oder als Ebook bestellen bei
www.gaybooks.de

Reifeprüfung

Ingo steckt bis oben voll mit Testosteron und vernascht seine Mitschüler einen nach dem anderen, er kann das wirklich gut. Nur bei Roland beißt er auf Granit, doch gerade der hat es ihm angetan. Ihn zu erobern sieht Ingo als seine wahre Reifeprüfung. Für dieses Ziel lässt er sich auf jede Herausforderung ein, mit viel Fantasie und vollem Körpereinsatz.


Pressestimmen

Brillant geschrieben. Einhandliteratur auf höchsten Niveau.
Siegessäule

Selten kommt ein Pornoroman derart direkt daher wie Ingos Eroberungen von Aiden Kell. Ingo bläst Roland lautet die erste Kapitelüberschrift, und auch alle anderen sind als Kurzinhaltsangaben zu sehen. Das ist angenehm unprätentiös. Natürlich kommt auch dieser Roman nicht an der Liebesgeschichte vorbei, weil Ingo eigentlich nur in eben diesen Roland verschossen ist, aber bei aller Klarheit geht eine bestimmte Erotik nicht verloren, und zudem wirkt die Geschichte nicht völlig aufgesetzt. Wenn schon Porno, dann so.
Martin Weber in lambda-Nachrichten


Leseprobe

Ingo bläst Adrian, denn obwohl die Anziehung zwischen ihnen oberflächlich ist, enthält sie einen Funken, der in einer kleinen Stichflamme aufflackern kann. Es ist die Sorte von sexueller Attraktion, die sich normalerweise nach ein, zwei Sitzungen erledigt hat, aber es wäre dumm, sie zu ignorieren. Dazu kommt, dass Adrian einfach umwerfend aussieht. Betrachtet man seine Persönlichkeit, so ist er auch als Schüler der Oberstufe immer noch das verwöhnte, schnell beleidigte Kind, das mit Trotzen und Fußaufstampfen einfordert, was es nicht schon mit Wimpernklappern haben konnte. Zum Beispiel Ingo, der aus diesem Grund beinahe Lust hat, sich zu verweigern, wenn das nicht ebenso kindisch wäre.

Ingo hat schnell bemerkt, dass dieser neue Junge aus der zwölften Klasse ihm Blicke zuwirft. Konstant. Zu Ingos völligem Erstaunen reagiert sein Körper darauf, und dabei sind hübsche kleine Jungs sonst nicht sein Fall. Auch wenn Adrian nur wenig jünger ist als Ingo selbst, sieht er in ihm ein Kind, als Sexpartner vielleicht ernster zu nehmen als Martin, der in seinen Augen noch ein Baby ist.

Die Schüler der zwölften und dreizehnten Klassen haben im Fach Sport gemeinsame Kurse, und das bietet Adrian Gelegenheit, ohne T-Shirt vor Ingo herum zu tanzen. Beim Bogenschießen beobachtet Ingo das Spiel der Muskeln unter seiner olivbraunen Haut. Ingos Augen wandern zu anderen Stellen, die sich leicht ausbeulen, hier und dort. Aber was Ingo wirklich beeindruckt sind die riesigen dunklen Nippel des Jungen, fast zu groß für diesen drahtigen Torso. Ingo will sie in seinem Mund. Wie würden sie schmecken? Würden sie nur in der Mitte hart werden, oder sich auf einen Bruchteil ihrer Größe zusammenziehen? Wie würde sich die pigmentierte Aureole unter seiner Zunge anfühlen?

Adrian beobachtet ihn aus den Augenwinkeln. Er hat gemerkt, dass er gemustert wird, Ingo erkennt es an seiner Haltung.

"Gefällt dir, was du siehst?" Adrian macht einen völlig geradlinigen Eröffnungszug.

Ingo beschließt, sich erst mal dumm zu stellen. "Ja, Adrian, du bist wirklich ein guter Schütze. Immer voll ins kleine schwarze Loch in der Mitte." Er wendet sich frontal dem anderen Jungen zu, der ihn ohne jede Verlegenheit auscheckt. Adrian wirft einen pointierten Blick zwischen Ingos Beine.

"Oh, schön und lang."

"Was hast du gesagt?"

"Schön und lang, soweit ich das von hier sehen kann", wiederholt Adrian. "Man hört, du hast eine ausgefeilte Technik am Gerät", fährt er fort.

"Was du so alles weißt."

Adrian lacht sein eingebildetes Lachen und steckt die Hände in die Taschen. "Angeblich wirst du mit jedem Kaliber fertig. Kannst du es mir an einem Tag so oft besorgen, bis ich nicht mehr kann? Was meinst du, wer von uns gibt zuerst auf?" Er stellt sich ganz nah vor Ingo und bläst ihm seinen Atem ins Gesicht. "Na, was ist, beißt du an?"

Ingo starrt ihn an. Dieses Bürschchen mag ja ganz nett aussehen, aber er ist eindeutig ein bisschen zu sehr von sich überzeugt. Soll er doch mit Kindern in seinem Alter spielen! Aber dann überlegt er es sich besser und lächelt auf eine Art, die, wie er hofft, Adrian ermutigen wird, weiter zu sprechen. Nicht, dass dazu viel nötig wäre.

"Okay, machen wir eine kleine Wette", erklärt Adrian. "Du bist für einen Tag mein Sexsklave- deine berühmten Fähigkeiten stehen mir so oft zur Verfügung, wie ich will. Gib mir achtzehn Stunden deiner Zeit. Wenn du vorher aufgibst, hab ich gewonnen, und wenn ich vor Ablauf der Frist so ausgelutscht bin, dass ich nicht mehr kann, bist du der Sieger. Na, was meinst du dazu?"

Adrian wippt auf den Zehen auf und ab. Ist der kleine Schnösel so von sich überzeugt? Andererseits hat Ingo schon vorher gewusst, dass Adrian eingebildet ist. Und wenn sie diese alberne Wette machen, ist ihre Beziehung "rein geschäftlich", was Ingo ganz gelegen kommt.

Schließlich wirft Ingo ihm einen Blick zu. "Ich schlag ein. Dein Schwanz. Mein Mund. Such dir den Tag aus."

"Morgen", sagt Adrian sofort. "Deine Hände benutzt du aber auch."


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