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Lutz Büge

Genetics

Science-fiction-Thriller

kart., 384 S.,
€ 4,90

ISBN 3 928983 67 9

Pressestimmen

zum Autor

Genetics


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Block Arkansas ist eine Männerwelt aus Stahl, tausend Meter unter der Erdoberfläche: ein gewaltiges Genlabor, das seit hundertfünfzig Jahren versiegelt ist. In dieser Welt werden Frauen nur noch zur Produktion von Eizellen und als Bruttanks benötigt. Unter der Herrschaft von Ciah, einem Supercomputer des amerikanischen Militärs, wird hier an der Vervollkommnung der Gattung Mensch gearbeitet, an der Schaffung einer neuen Art: der Tics.

Cal ist einer von Ciahs Polizisten, ein Exemplar der aktuellsten Produktion mit irisierendem Hauttyp. Für ihn ist Ciah Mutter, Gott und Chef in einer Person. Er ist gewohnt, bedingungslos zu gehorchen. Auf einer Strafexpedition wird ihm bewußt, daß an dieser geordneten Welt etwas nicht stimmt. Die Entdeckung individueller Bedürfnisse löst eine Kettenreaktion aus, die Block Arkansas an den Rand der Vernichtung bringt.

Pressestimmen

Ein Novum und eine kleine Sensation stellt der Roman "Genetics" von Lutz Büge dar: Es ist der erste schwule Science-Fiction-Roman im deutschen Sprachraum. (...) "Genetics" ist in seiner Handlung gut gebaut und stilistisch durchweg akzeptabel. Wer will, kann darin eine Meditation über Genmanipulation sehen, aber auch für den philosophisch weniger interessierten SF-Fan hat dieser Zukunftsroman seine Reize. (Egbert Hörmann in MÄNNER AKTUELL)

"Auf dem deutschen homosexuellen Literaturmarkt führte das Science-fiction-Genre bisher ein Schattendasein, nun hat Lutz Büge diese Lücke für sich entdeckt und den sehr gelungenen schwulen Science-fiction-Roman GENETICS geschrieben", bemerkt Daniel Plettenberg in QUEER 4/99, lobt Schreibweise und Spannung und fährt fort: "Büge schafft es, eine authentische Science-fiction-Welt zu erschaffen, in der Homosexualität unter Männern zur Norm gehört, eine Gesellschaft, die deutlich faschistoide Züge trägt und nur für die genetische 'Artverbesserung' lebt. Frauenfeindliche Züge dieser Welt werden deutlich herausgearbeitet."

Auch FIRST lobt das Buch und beruhigt seine Leser: "Die gesellschaftskritische Botschaft des Romans kommt nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daher. Sie stellt sich in einer Mischung aus Faszination und Schrecken wie von selbst ein."

Die schwule Presse hat den Roman ausnahmslos gelobt, aber auch aus dem "Science-fiction-Milieu" bekamen wir Zustimmung: Florian Breitsameter, der für verschiedene SF-Info-Dienste und Magazibe arbeitet, hat erklärt, den Titel beim "Deutschen Science Fiction Preis" ins Gespräch zu bringen. Er bemerkt am Ende seiner Rezension: "Die Ironie der Geschichte: Hier entwickelt ein schwuler Mann das Bild einer Männerghesellschaft, die sich doch als sein Paradies erweisen könnte. Er muß jedoch bemerken, dass diese (ohnehin beschränkte) Utopie auch aus 'Männersicht' nicht funktioniert."

 
 


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