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Christoph Geiser

Der Angler des Zufalls

Schreibszenen
herausgegeben von Michael Schläfli

Hardcover
mit Schutzumschlag

208 Seiten,
20,00 EUR (D)
ISBN: 978-3-939542-79-7



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Leseprobe

 


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www.gaybooks.de

Texte aus 35 Jahren

Ein junger Mann, der sich im Zug nicht auf seine Arbeit konzentrieren kann, weil die Fenster zu Spiegeln werden, ein Schüler, der im Zeichenunterricht eingeschüchtert wird, bis ihm alle Perspektiven verrutschen, ein alternder Autor, der mitten in der Arbeit eine frohe Botschaft erhält: Wo immer wir sie antreffen, lassen sich Geisers Figuren wunderbar über die Schulter direkt ins kreative Handwerk blicken. Ob sie entheimatet in einem Kellerloch in New York zusammen mit einer Katze hausen, einen writer's block beim Verfassen einer pornographischen Auftragserzählung erleiden oder plötzlich von einem Ameisenschwarm heimgesucht werden - wir sind hier Zeugen von Momenten, in denen Leben und Schreiben in eins fallen und Texte entstehen.


"Der Angler des Zufalls", das sind 19 Erzählungen, Reden, Essays, die im Zeitraum von 35 Jahren aus konkreten Anlässen verfasst wurden. Diese Anlässe scheinen nur auf sehr dezente Weise durch, aber durch sie sind alle diese Texte vergleichsweise direkt auf die laufenden Ereignisse bezogen. Sie bilden so das mosaikförmige Porträt des Schriftstellers Geiser, dessen Leben durch und durch geprägt ist vom fortwährenden "Kampf" mit der Literatur, von seinem Ringen um Ausdruck und um ein möglichst genaues Verständnis der Rolle der Literatur in unserer Zeit.

Geiser entstammt der bürgerlichen schweizerischen Tradition des Erzählens, und er in bricht sie seinen Familienromanen "Grünsee" und "Brachland" von den ersten Zeilen an. Denn die gesellschaftlichen Strukturen, die jenes Erzählen hervorbrachten, stimmten schon lange nicht mehr. Ähnlich ging es dem Kommunisten Geiser mit dem sozialistischen Realismus, dessen hohles Pathos er immer wieder in derber Ironie bloßgestellt hat. Literatur, die sich gesellschaftlichen Interessen verpflichtet, die etwas besingen oder erreichen will, hat seiner Erfahrung nach ausgedient. Im Roman "Die Baumeister" hat Geiser sich an Piranesi herangetastet, an den Architekten, den man nicht bauen ließ und der darauf - in der Realität somit funktionslos geworden - mit einem grandiosen Spiel reagierte, mit der geradezu obsessiven Arbeit an seinen "Carceri". So wie Geiser, aller "...ismen" entledigt, sich mit Lust und dem Lachen der Verzweiflung auf die Sprache stürzt.

Geiser kann im Alter von sechzig Jahren auf ein Werk und auf eine literarische Entwicklung zurückblicken, die ihresgleichen suchen. Er fordert seine Leser zu Entdeckungsreisen heraus, die ein hohes Maß an Neugier, an literarischem Spürsinn und an Durchhaltevermögen verlangen. Wer sich auf diese Expeditionen begibt, für den erweist sich diese Sammlung von Kurzprosa aus den Jahren 1975 bis heute als ein ungemein hilfreiches Stärkungsmittel. Denn Geschichten zu erzählen ist selbst dann noch sein bestes Ausdrucksmittel, als er sich in seinem Romanwerk vom mimetischen Schreiben bereits verabschiedet hat. Diese Geschichten drängen sich von überall her ans Licht, man meint, die lange Nacht der Versuchungen des heiligen Antonius mitzuerleben. In ihrer schweizerisch-filigranen Ausführung sind sie auf inspirierende Weise äußerst detailgenau, ohne aufs Detail versessen zu sein. Hier wird nicht angestrengt eine surreale Ebene beschworen; vielmehr erweist sich Geiser jederzeit ganz souverän als Herr der Sprache, dass selbst die verrücktesten Projektionen so selbstverständlich daherkommen, als könne es gar nicht anders sein.

Aber nicht nur die Gemeinde der Geiser-Leser kommt mit dem "Angler des Zufalls" auf ihre Kosten. "Der Angler des Zufalls" bietet ein breites Spektrum literarischer Miniaturen: ein Nachhauseweg im Regen, das Berühren der Haut oder die erregungsdämpfende Wirkung von Filzpantoffeln, allesamt so bildmächtig, dass man sie nicht so leicht vergessen wird.

Der Herausgeber:
Michael Schläfli hat Christoph Geisers Schreiben in einem Forschungsprojekt des Schweizerischen Nationalfonds untersucht. Er lebt in Bern und arbeitet als Bibliothekar und Lektor.


Pressestimmen

Wie immer die Literaturwissenschaft Geisers Schreibarbeit deuten und gewichten mag (und Selbstreflexion und Eigendeutung sind Geiser ja gleichfalls nicht fremd), für diesen Autor gilt sicherlich, was er einmal (1993) für sich ungefähr so formuliert hat: Schreiben ist Sterbebegleitung und Geburtshilfe beim Finden und Erfinden eines neuen, des ganz eigenen Lebens.
Charles Cornu in Der Bund (Bern)

Geiser ist zwar kein Mann der allzu direkten, dafür der ungeheuerlich mächtigen Worte. Kaum ein anderer zeitgenösssicher Schweizer vermag derart radikal und souverän, klangvoll und poetisch mit Sprache umzugehen wie Christoph Geiser. Für ihn ist das Scheiben Lebensnotwendigkeit, täghlicher Kampf um Worte und Bewältigung der Geschichte in einem.
Axel Schock in Display

Wo die Autoren zum Ende kommen, setzt der Schriftsteller wieder einen Beginn. Hauptsache, das Schreiben bleibt nicht stecken in bloßen Motiven, Geschichten und Formeln. Denn - wie es in einer "Schreibszene" heißt - es fehlt uns an "Oasen im Dschungel, an Lichtungen in der Wüste, an Inseln im Festland, an Eisbergen und an Seen im Meer".
Boris Gibhardt in Siegessäule

Wer sich von den Wortverdrehungen in Geisers letztem Roman hat abschrecken lassen, sollte ihm noch eine Chance geben, das Buch zu Ehren seines 60. ist nicht nur lesbar, sondern wirklich toll. In der Sammlung von veröffentlichten und unveröffentlichten Szenen lässt Geiser wissen, wie, worüber und warum er schreibt. "Nur wenn ich schreibe, habe ich keine Angst." Es geht um Poesie und Politik - und um junge Männer. Immer wieder taucht das verbotene Begehren auf, in zarten Andeutungen, dann in pornografischen Bildern, und verschwindet verstohlen nach zwei Sätzen. Der aus Angst geborene Zwang zu schreiben und wohl auch die Sublimation haben ihn eine ungeheure Sprachmacht entwickeln lassen. Sie lassen ihn Sätze schreiben, die so schön sind und so gut gebaut, dass man sie laut singen will.
Stefan Mey in Männer

Damit ist eine Zeitreise durch die Stile eines leidenschaftlich Schreibenden möglich, der mehr sein will als nur ein Dokumentator seiner Zeit; Geisers Schreibanlass ist stets die eigene Befindlich- und Vergänglichkeit. Und immer wieder dreht sich alles um das Wort. (...) Und wenn er die Frage stellt, was Dichter eigentlich stiften, überlässt er einfach den Fröschen in Wiepersdorf die Antwort: "Quak quak". Hier wäre dann nur noch anzumerken, dass Geiser eines bei allem Ernst nie abgeht: der Sinn für Humor.
Dino Heicker in Hinnerk

Die Text-Lust hängt für diesen Sprachartisten eng mit der Körper-Lust zusammen; seine Betrachtungen zu Carravaggios jugendlichem Amor etwa erinnern in ihrer Sinnlichkeit und Detailfreude an Winckelmanns Beschreibungen antiker Torsi.
FAZ

Nicht nur die sprachlichen Verschiebungen, auch die typischen Motive und Themen finden sich hier wieder.
Rolg G. Klaiber in LEO

Wer sich auf den Schreibstil einlässt, wird sich köstlich amüsieren.
Adam


Leseprobe

TANZ


M. hatte, wie vor jeder Reise, für alle Fälle, um die Zeit zu nützen und um nicht, wenn er nicht wollte, zum Fenster hinausstarren zu müssen, weil es je nachdem peinlich sein konnte, während der ganzen Fahrt krampfhaft zu vermeiden, daß sich im überfüllten Zug sein Blick mit demjenigen seines Gegenübers treffen würde, Arbeit mitgenommen: Ein Buch, neben dem Pyjama und dem Reisenecessaire, in der handlichen Aktentasche, die er als Gepäck für alle Kurzstreckenreisen mitführte, weil sie Platz bot für nahezu alles und auch über genügend abgetrennte Fächer verfügte, die, wenn er nur wenig mitführte, den wenigen Effekten genügend Halt boten. Sie nahm wenig Platz weg und ließ sich gut versorgen, liegend, im Gepäcknetz.

Er hatte, vor der Abfahrt, das Buch auf das kleine Tischchen unter dem Wagenfenster gelegt, die Mappe im Gepäcknetz versorgt, sich versichert, daß sie nicht herunterfallen konnte, bei einer Notbremsung etwa (er hat, das fiel ihm dabei jedesmal wieder ein, noch nie eine Notbremsung erlebt), er hatte begonnen zu lesen. Lesen gehörte zu seinem Pflichtenheft, zu seinem Arbeitspensum, er las meistens unterwegs, in Zügen, weil man, unterwegs in Zügen, nicht viel anderes arbeiten kann. Er las mit dem Bleistift in der Hand, der immer in der Brusttasche seiner Weste steckte, denn zu dem, was er las, mußte er, möglichst bald, denn es gab, vor allem im September, für ihn viel zu lesen, eine Meinung haben. Das erwartete man von ihm. In den meisten Fällen, eigentlich immer, erfüllte er diese Erwartung: Er konnte sich, oft noch bevor er den letzten Satz (den er, überflüssigerweise, häufig auch noch unterstrich, mit vom Rütteln des Zuges gewelltem Bleistiftstrich) gelesen hatte, eine Meinung bilden; wartete dann aber doch lieber noch einen Tag, bevor er sie aufschrieb, in der vorgegebenen Zeilenanzahl, direkt in die Maschine, mit wenigen gut lesbaren Korrekturen in Handschrift, eingefügt nach den Vorschriften des Dudens. Er hatte es sich angewöhnt, keine Rohfassungen mehr zu erstellen, keine Brouillons, aus Gründen der Zeitersparnis, nur noch Reinschrift und direkt in die Maschine. Seine Handschrift brauchte er nur noch für Notizen, Randbemerkungen zwischen Blattrand und Satzspiegel, für Korrekturen und für seine Unterschrift. Seine Handschrift war dabei groß und flatterhaft geworden, nicht gerade schön, aber dennoch - erstaunlicherweise - leicht lesbar. Beginnen konnte er in der Regel allerdings erst, wenn er einen Titel gefunden hatte: Damit verlor er, und das ärgerte ihn manchmal, viel Zeit, auf und ab gehend in seinem Arbeitszimmer, das Buch in der Hand, denn als Titel wählte er meistens einen der zahllosen unterstrichenen Sätze: umgeformt, je nachdem, damit die Länge des Titels, die Anzahl der Buchstaben, auf Spaltenbreite paßte. Zuviel weißer Raum im Titel, sagen Redaktoren, sei unschön. Während er sich einen Titel aussuchte unter den angestrichenen Sätzen, nahm seine Meinung, anhand der angestrichenen Sätze, formulierbare Gestalt an, wobei ihm immer wieder auffiel, daß er meistens viel zu viele Sätze unterstrichen hatte, in der Regel vor allem auf den ersten zehn Seiten, Sätze, die er für seine Meinung nicht mehr brauchen konnte, Sätze, die ihn in eine Sackgasse geführt hätten, wäre er ihnen gefolgt, Sätze, die bedeutungslos waren für die Aussage des Buches, die ihm aber vielleicht gefallen oder ihn vielleicht geärgert hatten, Sätze, die nun im gleichmäßigen Schriftbild der Seiten hervorgehoben blieben, durch einen zittrigen Bleistiftstrich, und die er, während er seine Meinung in die Tasten der Schreibmaschine hämmerte, schnell vergaß. Er vergaß überhaupt, seit einiger Zeit, sehr viel und sehr schnell: oft nach einem Jahr schon den Titel des Buches, den Inhalt und seine Meinung dazu; dann blieb, in seinem Gedächtnis, nur noch der Name des Autors, an den er sich wieder erinnerte, wenn er erwähnt wurde, im Gespräch, und er, krampfhaft, versuchte, ihn in Verbindung zu bringen mit dem Buch und seiner Meinung, die er einmal, vor einiger Zeit, schriftlich festgelegt hatte. Das erschreckte ihn. Es erschreckte ihn vor allem, weil man begonnen hatte, seine Meinung ernst zu nehmen, er selber sie durchaus auch ernst nahm, nie Konzessionen machte, höchstens in der Formulierung, um seinen Lesern, die er zu kennen glaubte, seine Meinung verständlicher, geschickter vorzusetzen und weil er nicht nur über Bücher eine schriftlich formulierte Meinung zu haben pflegte, von Berufs wegen.

Er las nicht immer konzentriert; legte das Buch öfters weg, auf das kleine Tischchen unter dem Wagenfenster, den Bleistift als Buchzeichen eingeklemmt zwischen den Seiten, zündete sich eine Zigarette an. Dann blickte er zum Fenster hinaus, aber sehr selten, weil ihn die Landschaft da draußen interessiert hätte. Er kannte sie alle, diese Landschaften, durch die die Städteschnellzüge fahren. Zum Fenster hinauszusehen, im Zug, während der Fahrt, ist eine legitime, unauffällige Tätigkeit, man könnte sich, wenn man ihn überhaupt dabei beobachtete, denken, er denke über das soeben Gelesene nach, wenn sich jemand, der ihn dabei beobachtete, überhaupt über ihn Gedanken machte. In einem überfüllten Zweitklaßwagen eines Städteschnellzuges zwischen Bern und Zürich, am Dank-, Buß- und Bettag, am späteren Nachmittag, gibt es, unter den heimkehrenden Ausflüglern, immer hübsche Gesichter, die ihn interessieren. Das Fenster ist bei bedecktem Wetter ein zwar etwas blasser, aber doch brauchbarer Spiegel: Es kommt auf den Hintergrund, die Landschaft vor dem Fenster an. Die günstigsten Gelegenheiten, wenn auch schon fast wieder gefährlich, weil verräterisch, sind Tunneldurchfahrten bei eingeschalteter Innenbeleuchtung. Vor dem Hintergrund der schwarzen Tunnelwand spiegelt das Fenster den beleuchteten Innenraum des Wagens mit scharfen Konturen. Aber da gibt es eigentlich keinen unverfänglichen Grund, zum Fenster hinauszusehen: Wer im Tunnel zum Fenster hinausschaut, ist entweder wirklich intensiv mit Denken beschäftigt, so daß er nicht einmal merkt, daß es gar nichts zu sehen gibt, oder er will eben, auf Umwegen, so daß man es nicht merken soll, beobachten, was sich in seiner Seite, hinter seinem abgewandten Rücken, in seiner unmittelbaren Umgebung abspielt, ohne durch sein Interesse Interesse zu wecken. Es besteht die Gefahr, daß M. in seinem Fenster vor der schwarzen Tunnelwand dem Blick des Jungen auf der Bank jenseits des Mittelganges, wenn dieser plötzlich, zufällig, zu seinem Fenster hinausschaut vor der schwarzen Tunnelwand, auf dem Umweg über zwei Spiegel, die eigentlich Fenster sind, begegnet. Dann nimmt er schnell - aber doch so, als wäre es Zufall - sein Buch und vertieft sich, obwohl er gar nicht unbedingt müßte, in seine Arbeit, ohne zu lesen, aber als wäre er, mit in Falten gelegter Stirn, konzentriert, bevor ihm die Röte ins Gesicht steigt. M. zieht es deshalb vor, zwischen den Tunnels, wenn die Innenbeleuchtung, weil es sich nicht lohnt, sie auszuschalten oder weil es draußen doch schon dämmert, eingeschaltet bleibt, vor halbdunklen Hintergründen, Bahnhofshallen zum Beispiel bei einem Zwischenhalt, seine Lektüre unterbrechend, gedankenverloren auf das Perron neben dem stillstehenden Zug hinauszuschauen, wenn die Konturen zwar nicht mehr eindeutig, das Profil aber doch noch erkennbar bleibt.

M. besitzt genügend Phantasie - hat, unmerklich, sich, weil er mußte, diese Phantasie geschaffen -, um sich, zu den vieldeutigen Umrissen im durchsichtigen Spiegel, das ganze Gesicht, je nachdem noch viel mehr, dazuzudenken. Dabei ärgert ihn aber immer wieder, daß, je nach Stellung, je nach Einfallswinkel zum Fenster, in bezug auf die Stellung des Jungen jenseits des Mittelganges, sein eigenes Gesicht, das ihn, ihm bis zum Überdruß bekannt, nicht interessiert, das Profil des andern, der ihn interessiert, verdeckt.

M. wunderte sich (und ärgerte sich sogleich), daß er dieses Spiel, das ja eigentlich gar kein Spiel war, das er sich angewöhnt hatte und auf allen seinen Zugreisen, die fast immer beruflichen Zwecken dienten, betrieb (das ihn auf diesen Berufsreisen einerseits, worüber er sich ärgerte, ablenkte von der unaufschiebbaren Arbeit, die er auf jeden Fall für unaufschiebbar hielt, andererseits aber auch erholte, wiederum auch eine neue Spannung schuf, seine einzige Erholung vielleicht, die keine war in Wirklichkeit), daß er dieses Spiel mit dem Fenster als Spiegel auch jetzt, am Dank-, Buß- und Bettag des Jahres 1974, auf der Fahrt von Bern nach Zürich, am späteren Nachmittag, fast schon unbewußt und automatisch nicht aufgeben konnte. Er hätte eigentlich keinen Grund mehr dafür gehabt und würde, so hoffte M., auch in Zukunft keinen Grund mehr haben. Dieses Spiel spielte er nämlich schon seit über zehn Jahren, oder noch viel länger, er wußte es nicht mehr, er konnte sich nicht mehr erinnern, wann es begonnen hatte, wann das alles begonnen hatte, es war ja auch egal. Es hatte, so oder so, zu lange gedauert.

Irgendwann einmal war ihm bewußt geworden, daß er dieses Spiel, unbewußt, mit System betrieb: Er hatte, das mußte er sich selber zugeben, eine beachtliche Fertigkeit darin entwickelt.

(bislang unpubliziert, um 1975 geschrieben)

 
 


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