Michael Gratzke (Jg .1967) lehrt deutsche Literatur und Film sowie Critical Theory an der Universität von St. Andrews in Schottland. Seine Forschung beschäftigt sich mit literarischen Darstellungen männlicher Subjektivität in Krisensituationen. Er promovierte an der Universität Hamburg mit der Arbeit Liebesschmerz und Textlust. Figuren der Liebe und des Masochismus in der Literatur. Zu seinen neueren Veröffentlichungen gehören Philoktet, Odysseus, Neoptolemos, Ajax: Anmerkungen zu politischer Rationalität, Terror und Empfindsamkeit bei Heiner Müller (in: German Life and Letters 58 January 2005) und Fire and Blood. Modernisation, Individuation and Violence in German War Literature (1749-1996). In: Violence, Culture and Identity, hrsgg. von Helen Chambers. Zurzeit arbeitet er an einer Veröffentlichung über preußisch-deutsche Kriegsliteratur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
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