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Nathalie Percillier

(mit Lily Besilly)

In the Milk

Die Abenteuer einer Kuh von schlichtem Gemüt


Kartoniert, mit zahlreichen Abbildungen,
teilweise in Farbe

168 Seiten,
14,90 EUR (D)

ISBN: 978-3-86300-032-5


Ebook im PDF-Format:
EUR 12,99


Pressestimmen

Die Autorin

Leseprobe

 


Buch portofrei oder als Ebook bestellen bei www.gaybooks.de

Mit der Kuh auf Du und Du

Die Kuh in ihrer bedächtigen Art setzt Glückshormone frei, man möchte mit ihr kuscheln und alles Böse von ihr fernhalten. So ergeht es auch Ute mit ihrer Kuh Sylke, doch dann geraten diese beiden in die Fänge der skrupellosen Lucy Fair, die durch Genmanipulationen friedliche Wiederkäuer in plastikfressende Monstren verwandelt. Utes Freundin Jeanne, mit einem starken Hang zu Ruhm und Reichtum, erliegt beinahe Lucys Charme und löst da mit einen handfesten Beziehungskrach aus.

Schließlich ist es die Milch selbst, die die Menschen besänftigt und auf den rechten Weg zurück führt. Diese filmreife Komödie mit vielen Zeichnungen ist ein turbulentes Spektakel und die zarteste Versuchung, seit es Kühe gibt!

Nathalie Percillier (Jg. 1960) wurde in Paris geboren und lebt bei Berlin. Ihr Talent für starke Geschichten hat sie bisher als Filmregisseurin unter Beweis gestellt.

Langtext:

Jeanne betreibt einen kleinen Crepe-Stand in einer grauen Stadt am Meer, und ihre Freundin Ute kümmert sich um ihre pubertierende Kuh Sylke, die die Milch für Crepes und auch den Frühstückskaffee liefert. Sylke ist Waise, seit ihre Mutter der Maul- und Klauenseuche zum Opfer gefallen ist. Für Ute ist die Welt in Ordnung, solange sie nur mit Jeanne und Sylke zusammen sein kann, aber Jeanne hat einen Drang zum Höheren.

Ute hat an einem Preisausschreiben der Zeitschrift "Leben mit Kühen" teilgenommen und dort prompt eine Reise in die Schweiz gewonnen. Es ist nicht ganz leicht, eine Fluggesellschaft zu finden, die auch Kühe transportiert, aber schließlich werden sie bei Air India fündig.

Während des Flugs lernen sie die schöne Nobelpreisträgerin Lucy Fair (Luzifer?) kennen, die ein Verfahren entwickelt hat, Kühe genetisch so zu verändern, dass sie sich von Plastikmüll ernähren können und trotzdem Milch geben - die Lösung für zwei große Probleme der modernen Welt, Müllberge und Unterernährung. Aber Lucy hat ein Problem: ihre Genkühe werden immer aggressiver, die Gesundheitsbehörden werden schon auf sie aufmerksam. Da kommt ihr Ute gerade recht, die mit Hilfe eines von der Großmutter geerbten Medaillons jede noch so wilde Kuh besänftigen kann.

Ute findet Lucy Fair ziemlich blöd und hält auch nichts von ihren Genversuchen. Lucy macht sich deshalb an Jeanne heran, um sich mit deren Unterstützung Utes Hilfe zu verschaffen. Damit stellt sie die Beziehung der beiden Freundinnen auf eine harte Probe.

Am Ende wird alles gut, aber wie, das soll hier nicht verraten werden.


Die Autorin

Nathalie Percillier, in Paris geboren, studierte an der Hochschule der Künste Berlin (HdK) und an der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Zu ihren Kurzilmen zählen Bloody Well Done, Heldinnen der Liebe – Teddy-Gewinner 1997 -, Hartes Brot, der zahlreiche nationale und internationale Preise gewann, und Utes Ende, der im Wettbewerb der Berlinale 2003 lief. Sie arbeitet zu zur Zeit an Dings - ein Singspiel mit und für Les Reines Prochaines - und an dem Videoessay: Erstes Manifest grosser und angesehener Künstlerinnen - Reloaded, gefördert durch die Künstlerinnenförderung Berlin 2010.

Pressestimmen

Geprägt von schnellen Schnitten, trashiger Slapstick-Komik und surrealen Assoziationsketten verbindet es Gesellschaftskritik, Heimatfilmparodie und Science-Fiction und ist eines der komischten Lesbenbücher überhaupt.
Jana Tosch in LMag

Kopfkino vom Feinsten! Die Heldinnen Ute, Jeanne, Lucy und alle anderen kämpfen für ihre jeweiligen Überzeugungen und wir sind bei dem trashigen Drama live dabei, denn wir müssen es uns selber vorstellen. Percillier nutzt das aus, indem sie mit verschiedenen Genres spielt und eine offensichtliche Freude daran hat, die Welt ganz subtil grundlegend zu verändern. Blaue Milch mit überraschender Wirkung, ein geheimnisvolles Amulett, ein Labor in Form eines riesigen Euters und fatale Leidenschaften in einer weiblich dominierten Welt, "in the milk" ist ein großes Vergnügen.
AVIVA

Ich werde meiner skeptischen Mit-Escaperin sagen, dass mich die Geschichte und die kleinen Zeichnungen der Autorin begeistert haben.
Escape Hamburg

... sehr gut zu lesen; es ist eine witzig-ironische, total absurde Geschichte ...
aka in Lexplosiv Münster

Vier Sterne auf der Trash-Skala.
Lesbenring-Info


Leseprobe

DAS PARADIES

Innen. Morgen. In einem kleinen Zimmer schlafen zwei Frauen eng umschlungen in einem bäuerlichen Bett. Eine liegt auf dem Bauch, die andere hat den Arm um sie gelegt. Wir hören das leise Ticken einer Uhr. Das Zimmer ist voller Zeug. Ein großer Kleiderschrank. Eine Kommode mit einem Spiegel darauf. Klamotten, Blumen. Fotos an der Wand. Fotos der beiden Frauen, Seite an Seite, Händchen haltend und in die Kamera lächelnd. Der Wecker klingelt.

Jeanne (37) richtet sich abrupt auf. Utes Arm fällt von ihrer Schulter. Jeanne dehnt sich kräftig. Sie zieht sich die Ohrstöpsel aus den Ohren und wir hören das laute Rauschen des Autoverkehrs. Sie läuft zum Fenster und macht es auf. Ein LKW donnert vorbei. Sie wohnen direkt an einer Schnellstraße. Jeanne fängt an, sich in sportlicher Manier in alle Richtungen zu dehnen und auf der Stelle zu trippeln. Ute (35) schläft noch tief. Sie lächelt versunken in einem schönen Traum.

Außen. Tag. Jeanne tanzt in einem überirdisch schönen Kirschblütengarten und strahlt Ute an. Ute singt. Ein komplettes Symphonieorchester begleitet ihren klaren Sopran. Sie hält ein Körbchen in der Hand und hüpft um Jeanne herum. Aus dem Korb holt sie Blüten, die sie in die Luft wirft. Die Blüten fallen auf Jeanne, die strahlend lacht. Ute umarmt Jeanne, sie laufen Hand in Hand.

UTE (SINGT)
O Jeanne, o Jeanne,
die Liebe zu dir ernährt mein Herz,
wie Sahne süß lindert sie Schmerz.

Jeanne lässt Utes Hand los und springt über den Zaun. Sie hüpft über die Wiese. Ein weißer Schal schwebt hinter ihr durch die milde Luft.

JEANNE (SINGT)
Das Paradies, das Paradies,
das will ich hier, das will ich hier!
Das Paradies, das Paradies,
das hol ich dir, das hol ich dir.

Jeanne entwischt hinter einen Baum. Verführerisch lugt sie durch die Blütenzweige. Da kommt eine Kuh ins Bild. Ihre Hörner sind mit Blüten geschmückt. Sie trägt eine Schleppe aus weißer Seide, die in der sanften Frühlingsbrise weht.

UTE (SINGT)
Das Paradies, das Paradies,
das hab ich hier, das hab ich hier.
Das Paradies, das Paradies,
das schenkst du mir, das schenkst du mir.

Ute sieht sich nach Jeanne um. Immer wieder sieht sie sie zwischen den Blüten entwischen. Ute dreht sich auf dem Rasen immer schneller mit ausgebreiteten Armen um sich selbst. Den Kopf im Nacken schmettert sie ihre Liebeserklärung in den Himmel.

UTE (SINGT)
Für immer dein!
Mein Herz dich ruft,
sei immer mein,
meine Sehnsucht.

Wie große Blüten sinken bunt gestreifte Plastiktüten auf den Rasen nieder. Eine blaue Plastiktüte klatscht ihr ins Gesicht! Die Musik bricht jäh ab.

Innen. Morgen. Ute erwacht allein im Bett und reibt sich müde die Augen.

Innen. Tag. Wir betreten mit Ute eine Küche. Jeanne steht am Herd und kocht Kaffee. Der Tisch ist gedeckt. Ute setzt sich und schmiert Butter auf einen Zwieback. Jeanne reicht ihr einen Kochtopf. Ute öffnet, ohne aufzustehen, die Tür hinter sich. Wir sehen draußen eine Wiese und Salatbeete. Ute öffnet das kleine Medaillon, das sie um den Hals trägt. Die Melodie einer Spieluhr klimpert durch die Morgenluft. Sylke, eine Kuh, kommt angetrottet und schiebt ihren Kopf durch die Tür. Ute tätschelt sie. Sylke stellt sich quer vor die Tür, so dass Ute sie bequem melken kann. Wir hören einen Milchstrahl in den Topf prasseln. Ute reicht den Milchtopf an Jeanne, die mit wichtiger Miene die Milch mit einem Schneebesen aufschäumt. Ute nimmt sich die Lokalzeitung. Jeanne läuft aus der Küche.

Während Ute das Kreuzworträtsel löst, schiebt sich Sylke durch die Tür und nähert sich dem Blumenstrauß auf dem Tisch. Sie fängt an, herzhaft daran zu knabbern. Ute schreibt weiter. Jeanne kommt in die Küche zurück und bleibt wütend stehen.

JEANNE
Ute!

Ute sieht erstaunt hoch. Jeanne starrt empört auf Sylke. Ute entdeckt ihre Kuh und schiebt sie von den Blumen weg.

UTE
Komm, meine Süße, du störst Jeanne!

JEANNE
Was heißt hier, du störst Jeanne, findest du das normal, dass sie in die Küche kommt?!

Ute zieht die Blumen aus Sylkes Maul und ordnet die gebrochenen Stengel zurück in die Vase. Sylke kommt sofort wieder zu den Blumen. Jeanne reißt ihr die Blumen aus dem Maul und haut ihr mit den Stengeln auf die Nase. Ute nimmt Jeanne aufgeregt die Stengel aus der Hand und tätschelt Sylke.

UTE
Jeanne, das darfst du nicht! Sie kann doch nichts dafür. Blumen, das sind für sie ... Blumen.

JEANNE
Warum nimmst du sie nicht gleich mit ins Bett? Bitte schön, ich kann ja im Garten zelten ... Auch schön! Wozu mach ich das alles eigentlich? Hier alles sauber und schön und alles.

UTE
Ich hol neue.

JEANNE
Darum geht es nicht!

UTE
Ich red' mit ihr, dass sie das sein lässt.

Jeanne schaut Ute fassungslos an. Sie reißt die Augenbrauen hoch und schüttelt dem Kopf. Was kann man dazu noch sagen? Sie läuft aus der Küche und knallt die Tür hinter sich zu. Ute dreht sich zu Sylke um.

UTE
Mach dir nichts draus, sie kriegt ihre Tage.

Außen. Tag. Jeanne kommt aus der Tür und greift nach ihrem Mofa, das neben dem Zaun steht. Das Mofa verfängt sich im Maschendraht und Jeanne zerrt wütend daran herum. Ute kommt mit einem Frühstücksbeutel in der Hand aus dem Haus gelaufen, für Jeanne, aber Jeanne schmeißt das Mofa an und fährt los, ohne sich umzudrehen. Ute schaut ihr verletzt hinterher.

Innen. Tag. Ute steht in der Küche und rührt Crêpeteig in einem großen Topf. Ihre Kuh, Sylke, sieht ihr durch das Fenster zu. Wir hören draußen eine Fahrradklingel und eine Frauenstimme.

POSTFRAUENSTIMME
Die Post!

Außen. Tag. Ein großer Umschlag landet auf dem Rasen in dem kleinen Garten neben der Schnellstraße. LKWs donnern vorbei. Ute kommt aus dem Häuschen gerannt und wischt sich die Hände an der Schürze ab. Sie öffnet den Umschlag und holt eine Zeitschrift daraus hervor: LEBEN MIT KÜHEN. Auf dem Cover sieht man Ute mit Sylke vor dem Häuschen stehen. Sylke stellt sich hinter Ute und liest mit. Utes Augen weiten sich, ihr Unterkiefer sinkt langsam nach unten.

Außen. Tag. Am Hafen, in einer grauen Stadt irgendwo im Norden, sehen wir einen kleinen Crêpestand am Ende einer Mole, einziger Farbfleck in tristem Graubraun vor windzerzaustem Wolkenhimmel. Kleine Tische stehen davor. Ein paar Gäste sitzen dort und essen ihren Crêpe. Jeanne steht lächelnd am Herd. Sie dreht gekonnt den Teig auf der Kochplatte, wirft einen Crêpe in die Luft und lässt ihn im sauberen Salto auf einen Teller fallen.

Außen. Tag. Ute fährt Fahrrad auf der Schnellstraße. Sie fährt gegen die Fahrtrichtung und wirkt auf ihrem alten Fahrrad inmitten der rasenden Autos völlig anachronistisch. Ein Riesentopf steht auf dem Gepäckträger, eine Milchkanne klappert am Lenker.

Außen. Tag. Jeanne läuft sicher und tänzerisch zwischen den Tischen herum und bedient die Gäste. Wir merken jetzt, dass die Gäste dicke Wintermäntel tragen. Jeanne scheint die Temperatur nichts auszumachen, sie trägt ein einfaches Kleid, darüber eine weiße Schürze. Sie richtet da und dort die Blumen in den kleinen Vasen auf den Tischen. Sie dreht die Gasheizung neben einem Tisch auf und lächelt die Frau an, die in einem dicken Mantel eingemummelt ihren Crêpe aufschneidet. Die Frau strahlt zurück.

Außen. Tag. Ute radelt die Mole des Industriehafens entlang. Sie singt wieder das Lied.

UTE
Das Paradies, das Paradies ...

Sie stellt das Fahrrad ab und rennt zu Jeannes Stand. Jeanne wirft gerade einen Crêpe in die Luft.

UTE
Jeanne, wir fahren in den Urlaub!

JEANNE (OHNE HINZUHÖREN)
Hm, hm.

Jeanne zieht ein Konfitüremuster auf einen Crêpe. Eine Kundin kommt um zu zahlen.

KUNDIN
Deine Crêpes sind ein Gedicht, Jeanne ... ein französisches. Aber es ist so frisch hier ...

Jeanne setzt ihren ganzen Charme ein und spitzt den Mund in Vollendung französischer Verführung.

JEANNE
Ich baue ein kleines Iglu, nur für dich ...

KUNDIN
Du brauchst ein Restaurant!

Die Frau geht, Jeanne dreht sich ohne jeglichen Charme zu Ute.

JEANNE
Siehst du, ich brauche ein Restaurant.

UTE

Aber das ist doch schön hier ...

Ute dreht sich um und sieht zum Hafen gegenüber. Sie meint das Wasser und die Möwen, aber Jeanne schaut auf die Schornsteine, aus denen schwarze Wolken quellen.

Jeanne läuft mit zwei Tassen zu einem Tisch und setzt sich hin. Ein Riesenschiff fährt direkt vor ihrer Nase an der Mole entlang. Ute holt die Zeitschrift aus dem Umschlag und legt sie vorsichtig auf den Tisch. Sie verschwindet mit dem großen Topf Teig hinter dem Stand und kommt ohne Topf wieder. Jeanne starrt immer noch zu den Türmen und macht ein finsteres Gesicht. Ute setzt sich vorsichtig.

UTE
Bist du immer noch sauer?

JEANNE
Nö.

Ute nimmt die Zeitschrift und blättert. Sie sieht ab und zu hoch, ob Jeanne guckt.

JEANNE
Wenn ich dich beim Lesen störe ...

Ute klappt die Zeitschrift ertappt zu und legt sie auf den Tisch.

UTE
Ich wollte ... also ... Sylke und ich ... also hier in LEBEN MIT KÜHEN, da war so ein Wettbewerb ...

Ute greift wieder nach der Zeitschrift. Jeanne nimmt sie ihr gereizt aus der Hand und blättert ungeduldig darin, ohne das Cover zu beachten. Plötzlich hält sie inne.

JEANNE
Wow ... schau mal, das bin ich!

Jeanne schaut entzückt auf ein Foto, auf dem sie hinter Ute in ihrem Crêpe-Stand mit der Pfanne herumwirbelt. Sie zeigt Ute die Seite. Man sieht ganz viele Fotos von Ute und ihrer Kuh Sylke, nur ganz unten auf einem kleinen Foto ist Jeanne im Hintergrund zu sehen. Jeanne blickt begeistert auf das Foto und liest, was daneben steht.

JEANNE
Hey! Ein Preis! (BLÄTTERT) Ein Skiurlaub für zwei in der Schweiz! Warum erzählst du mir so was nicht?

UTE
Ja genau ... Skiurlaub.

JEANNE
Mann! Wie soll ich das machen? Was ist denn das überhaupt?

UTE
Also ... ja ... LEBEN MIT KÜHEN ... Wir waren so lange nicht im Urlaub zusammen ...

Jeanne blättert aufgeregt in der Zeitschrift und bleibt bei einer anderen Seite hängen.

JEANNE

Mann, die Frau ...

Jeanne hält Ute die Zeitschrift flüchtig entgegen und schaut sich das Foto selbst noch einmal an. Wir sehen das schwarz/weiß Foto einer Fünfzigjährigen. Eine herbe Schönheit mit kaltem Blick.

JEANNE
"Lucy Fair: Segen oder Fluch?" Na ja. Das ist bei jeder Frau die Frage ... Sieht gut aus, oder?

Sie hält die Zeitschrift Ute kurz hin. Ute sieht etwas unglücklich aus.

UTE
Hm hm.

Jeanne klappt die Zeitschrift zu und sieht noch mal flüchtig auf das Cover.

JEANNE
Ach, Ute, ich würde auch gern mal in den Urlaub fahren, aber das geht ja nicht ...

Während sie spricht, nimmt sie den Umschlag und sieht nach, was noch so drin ist.

JEANNE
Mitten in der Karriere wegfahren ... Mal nachdenken, Ute.

Zwei Tickets fallen aus dem Umschlag. Jeanne bückt sich und hebt sie auf.

JEANNE
Wir haben eh keine Skier.

UTE
Doch, die Skier von Oma sind im Keller.

 
 


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