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Das Programm - Pressestimmen - Invertito - Die Website (extern)


15. Jahrgang 2013
Invertito

kart., 236 S.,
EUR (D) 19,00

ISBN: 978-3-86300-153-7

auch als Ebook im PDF-Format:
EUR 12,99 / ISBN 978-3-86300-160-5

Aus dem Inhalt

  • Kevin Dubout, Raimund Wolfert:
    Interpretation von ausgewählten Textstellen aus dem Tagebuch von Eugen Wilhelm
  • Thierry Delessert:
    Straflosigkeit in Grenzen
    Zur politischen und rechtlichen Geschichte männlicher Homosexualität in der Schweiz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
  • Ines Rieder:
    Rekonstruktion lesbischen Lebens in der Nachkriegszeit anhand von Strafakten aus dem Wiener Stadt- und Landesarchiv
  • Rüdiger Lautmann:
    Deutsch-preussischer Militarismus und Homophobie
  • Johann Kirchknopf:
    Verfolgungsintensität und -maßnahmen gegen lesbische Frauen in Wien während der NS-Zeit
  • Manuela Bauer, Hannes Sulzenbacher:
    Konstruierte Biografien: Erich Lifka

Hinzu kommen wie in jedem Jahrbuch Rezensionen und Berichte.




portofrei
oder auch als Ebook
bestellen bei www.gaybooks.de

14. Jahrgang 2012
Invertito

kart., 200 S.,
EUR (D) 19,00

ISBN: 978-3-86300-137-7


auch als Ebook im PDF-Format:
EUR 9,99 / ISBN 978-3-86300-145-2

Aus dem Inhalt

  • Christiane Leidinger
    Transgressionen - Streifzüge durch Leben und Werk von Emma Trosse (1863-1949),
    erste Denkerin des Dritten Geschlechts der Homosexuellen und Sinnlichkeitslosen
  • Karin Lindeqvist
    Kirschblüten, Kurfürstendamm und kulturelle Freiräume. '
    Das Bild der Weimarer Republik in Agnete Holks Roman Et Vildskud
  • Jan-André Jodjohn
    Die Gemeinschaft der Eigenen und die Männer- und Frauenemanzipation.
    Zu Ideen und Motiven einer Zusammenarbeit zwischen Männerbund und Frauenbewegung
  • Christian Alexander Wäldner
    Homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus am Beispiel des Gefängnisses Wolfenbüttel

Hinzu kommen wie in jedem Jahrbuch Rezensionen und Berichte.




portofrei
oder auch als Ebook
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13. Jahrgang 2011
Invertito

kart., 220 S.,
EUR (D) 17,00

ISBN: 978-3-86300-118-6

auch als Ebook im PDF-Format:
EUR 9,99 / ISBN 978-3-86300-144-5

Aus dem Inhalt

  • Christiane Leidinger
    Gründungsmythen zur Geschichtsbemächtigung?
    Die erste autonome Schwulengruppe der BRD war eine Frau
  • Hans-Peter Weingand
    Homosexualität und Kriminalstatistik in Österreich
  • Ingeborg Boxhammer
    „Lesbische Liebe und Kleptomanie“
    Presseberichte über Kölner Unterschlagungen um 1930
  • Gottfried Lorenz
    Sündenbabel Harburg? Homosexuellen- und Pädophilen-Skandale in Hamburg-Harburg während der NS-Zeit
  • Claudia Schoppmann
    Sprung ins Nichts. Überlebensstrategien lesbischer Jüdinnen in NS-Deutschland
  • Franco Battel
    Schwule in der Provinz. Der Schweizer Ruedi S. (1920-2006)
  • Rüdiger Lautmann
    Historische Schuld. Der Homosexuellenparagraf in der frühen Bundesrepublik

Hinzu kommen wie in jedem Jahrbuch Rezensionen und Berichte.




portofrei
oder auch als Ebook
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12. Jahrgang 2010
Invertito

kart., 198 S.,
EUR (D) 17,00

ISBN: 978-3-939542-84-1

Raimund Wolfert stellt ein schlesisches Freundschaftsglas mit einer David-und-Jonathan-Gravur aus dem 17. Jahrhundert vor, das sich als Geschenk eines norwegischen Sammlers im Schwulen Museum Berlin befindet. Ein homosexueller Kontext kann vermutet, aber nicht belegt werden. Der Autor verortet dieses Objekt daher eher in einer modernen, seit dem 19. Jahrhundert verbreiteten Tradition der positiven Selbstverwirklichung und Verteidigung gleichgeschlechtlicher Zuneigung und Liebe.

Eine lange als vermisst geltende und nun wieder aufgefundene Akte, nimmt Christian-Alexander Wäldner zum Anlass, das Leben einer zentralen Figur der Homosexuellenverfolgung in Hannover von Mitte der 1930er Jahre nachzuzeichnen. Hermann L. als Homosexueller von den Nazi verfolgt und im Konzentrationslager ermordet, war gleichzeitig für die Verhaftung zahlreicher Homosexueller im Raum Hannover verantwortlich.

Norbert Finzsch untersucht in seinem Beitrag "Becoming Gay: Deleuze, Feminismus und Queer Theory" die Bedeutung des französischen Philosophen Gilles Deleuze und des französischen Psychoanalytikers Felix Guattari für die Queer Theory und versucht deren Ansätze als Beitrag zu einer Theoriedebatte weiterzuentwickeln. Dabei setzt er sich auch mit der Verbindung von Deleuze und dem Pionier der französischen Homosexuellenbewegung Guy Hocquenghem auseinander.

Hinzu kommen wie in jedem Jahrbuch Rezensionen und Berichte.



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11. Jahrgang 2009
Invertito

kart., 176 S.,
EUR (D) 17,00

ISBN: 978-3-939542-77-3

Invertito wird 11

Auch im elften Jahrgang bietet Invertito wieder neue Forschungsergebnisse zu vielen Bereichen der Geschichte der Homosexualitäten.

Jens Dobler hat ein seit Karl Heinrich Ulrichs zu immer neuen Spekulationen verleitendes Geheimnis gelöst, nämlich wer sich hinter dem Pseudonym des 1852 von der preußischen Justiz wegen homosexueller Handlungen zu 10 Jahren Gefängnis verurteilten Grafen Cajus verbirgt.

Thomas Lau analysiert die Hintergründe der außergewöhnlich intensiven Sodomiterverfolgung im Zürich des 17. Jahrhunderts.

Raimund Wolfert liefert eine biografische Skizze zu dem Dänen Alan Hagedorff, der im Krieg verfolgten Homosexuellen half und nach dem Krieg in Westberlin das Künstlerrestaurant "Quartier Bohème" betrieb, in dem beispielsweise Klaus Kinski, Robert T. Odeman und Olga Rinnebach auftraten.

Heinz Jürgen Voß beschreibt, welchen Anteil die Erforschung des Hermaphroditismus an der Konstituierung des Geschlechts-Begriffs in der westlichen Moderne hatte.

Christine Klapeer kommt durch kritische Neu-Lektüre aus lesbischer Sicht von Thomas Hobbes, einem der Begründer der modernen Staatsphilosophie, zu neuen Erkenntnissen bezüglich der heteronormativen Gestaltung frühneuzeitlicher Staatskonzeptionen.

Hinzu kommen wie in jedem Jahrbuch Rezensionen und Berichte, diesmal z.B. über den Einsturz des Historischen Archivs Köln und die Bedeutung dieser Katastrophe für die schwul-lesbische Geschichtsforschung.



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10. Jahrgang 2008
Invertito

kart., 200 S.,
EUR (D) 17,00

ISBN: 978-3-939542-33-9
(Restexemplare beim Verlag)

10 Jahre Invertito

Seit der ersten Ausgabe im Jahr 1999 hat Invertito ein beachtliches Themenspektrum abgearbeitet, darunter vor allem in Schwerpunkten zu Epochen wie Mittelalter, Weimarer Republik, Faschismus und Bundesrepublik, zu Themen wie Homosexualität in Kunst und Kultur, Partnerschaften sowie homosexuellen Netzwerken. In einer Situation, in der historische Forschung zur Thematik der Homosexualitäten noch immer nicht an den Hochschulen etabliert ist, zeigen die Veröffentlichungen des Fachverbands Homosexualität und Geschichte, wie ergiebig die Arbeit in diesem Forschungsbereich tatsächlich ist. So auch der zehnte Jahrgang mit diesen Themen:

Inhalt

  • Stefan Micheler: Zeitschriften und Verbände gleichgeschlechtlich begehrender Menschen in der Weimarer Republik
  • Martin Lücke: Die Konstruktion homosexueller Männlichkeit bei den Homosexuellen-Aktivisten Friedrich Radszuweit und Richard Linsert
  • Frank Ahland: Der Skandal um den Film "Anders als du und ich" von Veit harlan aus dem Jahr 1957
  • Mirko Nottscheid: Der Pädagoge, Sozialwissenschaftler und Schriftsteller Joachim S. Hohmann (1953-1999). Ein bio-bibliografischer Überblick


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9. Jahrgang 2007
Invertito

kart., 224 S.,
EUR (D) 17,00

ISBN: 978-3-939542-16-2
(Restexemplare beim Verlag)

München, Breslau, Preußen

Berlin bekommt ein Mahnmal für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus. Der Entwurf hatte eine heftige Kontroverse ausgelöst. In Wien wird der Morzinplatz mit einem Mahnmal zum "Rosa Platz" umgestaltet. In der zentralen israelischen Gedenkstätte für Opfer des Holocaust Yad Vashem haben im letzten Jahr erstmals offiziell auch schwule Opfer an den Gedenkfeierlichkeiten teilgenommen. Invertito greift diese Thematik auf und berichtet über verschiedene Initiativen.

Weitere Themen sind

  • das "schwule" Leben im Breslau der 1920er und 1930er Jahre;
  • die Vorgeschichte der Aufhebung der Todesstrafe auf "unnatürliche Sünden" im "Allgemeinen preußischen Landrecht" von 1794;
  • ein Porträt von August Fleischmann, Vorkämpfer der Münchener Homosexuellenbewegung zu Beginn des letzten Jahrhunderts.


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8. Jahrgang 2006
Invertito

kart., 232 S.,
EUR (D) 17,00

ISBN: 978-3-939542-00-1
(Restexemplare beim Verlag)

Aus dem Inhalt:

  1. Andreas Pretzel
    Eros und Widerstand. Ein Netzwerk der bündischen Jugendbewegung im Exil.
    Die Studie beleuchtet die Rolle gleichgeschlechtliches Begehren innerhalb der bündischen Netzwerke.
  2. Beat Frischknecht:
    Caspar Wirz - eine «unstete» Natur
    Frischknecht untersucht die Rolle des Theologen, Historikers und WhK-Aktivisten Wirz in der sich formierenden Homosexuellenbewegung am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.
  3. Klaus-Joachim Lorenzen-Schmidt
    Reichsgraf Christian Detlef Rantzau als Sodomit
    Eine politische Affäre im Norden des Alten Reiches (1715-1721)
    Der Autor dokumentiert, wie im frühen 18. Jahrhundert eine sexuelle Denunziation im Verlauf einer politischen Affäre eingesetzt wurde.
  4. Monika Pater:
    «Gegen geile Männerpresse - für lesbische Liebe»
    Der Andersen/Ihns-Prozess als Ausgangspunkt für das Coming-out von Lesben
    Die Autorin untersucht die Pressereaktionen auf die Ermordung eines Ehemanns durch ein lesbisches Paar.


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7. Jahrgang 2005
Gemeinsam stark - homosexuelle Netzwerke

kart., 168 S., EUR (D) 17,00

ISBN 3 935596 84 7
(Restexemplare beim Verlag)

Von Freundschaftszirkeln zur Community:

Die Geschichte homosexueller Männer und Frauen ist nicht nur eine Geschichte der Diskriminierung und Verfolgung. Sie ist auch eine Geschichte homosexueller Gruppen, Vereine und Netzwerke. Mit der Entwicklung eines homosexuellen Selbstverständnisses entstanden Beziehungsstrukturen ganz unterschiedlicher Art: Im Exil schlossen sich Männer und Frauen zur Bewahrung ihrer politischen und sexuellen Identität zusammen. Neben nationalen und internationalen Verbänden entstanden in den letzten Jahrzehnten schließlich auf lokaler Ebene komplexe soziale Strukturen wie Lesben- und Schwulenzentren, die Freizeit- und Politikbedürfnisse miteinander verbanden.

Die verschiedenen Strukturen mit jeweils unterschiedlichen Funktionen spiegeln gleichsam die gesellschaftliche und politische Situation, in der homosexuelle Männer und Frauen leben, sind Gradmesser für Diskriminierung oder Akzeptanz homosexueller Menschen durch die Gesellschaft.

Schwerpunktaufsätze:

  1. Rainer Maaß: Ein Darmstädter Landesverrat im Jahre 1922 und seine ungeahnten Folgen. Die unglückliche Geschichte von Ludwig Möser
  2. Gerhard Grün: Troubles in Paradise. 30 Jahre Schwulen- und Lesbenzentren in Köln


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6. Jahrgang 2004
Kontakte - Freundschaften - Partnerschaften

kart., 176 S., EUR (D) 17,00

ISBN 3 935596 65 0
(Restexemplare beim Verlag)

Im vorliegenden Jahrbuch soll ein Blick auf die Vielfalt der unterschiedlichen Modelle von gleichgeschlechtlichen Kontaktformen geworfen werden.

Erst in den Zwanziger Jahren entstand unter homosexuellen Männern und Frauen das Ideal der gleichberechtigten Beziehung. Ein Ideal, dass sich parallel zur Vorstellung durchsetzte, Menschen, die Personen des gleichen Geschlechts liebten, seien "anders als die Anderen". Es trat in Konkurrenz zur Ehe von Mann und Frau. Die heutige institutionalisierte "Homo-Ehe" stellt eine besondere Form gleichgeschlechtlicher Partnerschaften dar. Der Wunsch nach staatlichem und/oder kirchlichem Segen für die Partnerschaften wurde in den Zwanziger Jahren nicht geäußert.

Schwerpunktaufsätze:

  1. Klaus van Eickels: Tender Comrades. Gesten männlicher Freundschaft und die Sprache der Liebe im Mittelalter
  2. Stefan Micheler / Heike Schader: Gleichberechtigung als Ideal? Partnerschaftsmodelle und Beziehungen Männer begehrender Männer und Frauen begehrender Frauen in der Weimarer Republik


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5. Jahrgang 2003
Zwischen Camouflage und Provokation -
Homosexualitäten in Kunst und Kultur

kart., 216 S., EUR (D) 17,00

ISBN 3 935596 25 1
(Restexemplare beim Verlag)

Im 5. Jahrgang von Invertito stehen prominente und unbekannte homosexuelle KünstlerInnen des 20. Jahrhunderts aus verschiedenen Sparten von Musik über Dichtung bis zum Tanz im Mittelpunkt: Wie offen homosexuell lebten die KünstlerInnen, wie deutlich wird Homosexualität in den Kunstwerken angesprochen? Wie reagierten das Publikum und der Kulturbetrieb auf die Werke und ihre SchöpferInnen?

ySchwerpunktaufsätze:

  1. Heike Schader / Christine Regn:
    "Im Dienst der Sache"
    Die Bedeutung von Bildmaterial in Zeitschriften homosexueller Frauen. Die 20er, 50er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts im Vergleich
  2. Ralf Jörg Raber:
    "Wir ... sind, wie wir sind!"
    Homosexualität auf Schallplatte 1900 - 1936
  3. Klaus Sator:
    Tanz und Homosexualität
    Sexuelle Identitäten hinter und auf der Bühne
Invertito 2000


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4. Jahrgang 2002
Denunziert, verfolgt, ermordet
Homosexuelle Männer und Frauen in der NS-Zeit

kart., 216 S., EUR (D) 17,00

ISBN 3 935596 14 6
(Restexemplare beim Verlag)

Schwerpunktaufsätze:

  1. Stefan Micheler / Jürgen K. Müller / Andreas Pretzel: Die Verfolgung homosexueller Männer in der NS-Zeit und ihre Kontinuität. Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Großstädten Berlin, Hamburg und Köln
  2. Hans-Peter Weingand: "Mit einem Rückfall ist auf alle Fälle zu rechnen." Männliche Homosexualität und Kriminalbiologie am beispiel der Universität Graz
  3. Albert Knoll: Homosexuelle Häftlinge im KZ Dachau
  4. Kirsten Plötz: "... ihre perversen Neigungen restlos bloß zu stellen." Die politische und sexuelle Denunziation einer Nationalsozialistin 1933
  5. Claudia Schoppmann: Zum aktuellen Forschungsstand über lesbsiche Frauen im Nationalsozialsimus
Invertito 2000


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3. Jahrgang 2001
Homosexualitäten und Crossdressing im Mittelalter

kart., 178 S., € (D) 16,00

ISBN 3 935596 01 4
(Restexemplare beim Verlag)

"Sodom & Gomorrha" von Bernd-Ulrich Hergemöller hat das Interesse am Mittelalter belebt und den Raum für eine differenzierte Diskussion eröffnet. "Invertito" erweitert den Blick auf "Heilige Frauen" und mittelalterliche Konzepte von Weiblichkeit und Männlichkeit, untersucht die Männerliebe im höfischen Roman und blickt hinter die Klostermauern. Außerhalb des Themenschwerpunkts folgen kleinere Beiträge und Rezensionen.

Schwerpunktaufsätze:

  1. Albrecht Diem
    Entwicklung des klösterlichen Diskurses über Sexualität und sexuelle Enthaltsamkeit
  2. Andreas Niederhäuser:
    Männerliebe im höfischen Roman
  3. Karin Losert
    Heilige Frauen als Cross-Dresserinnen
  4. Petra Heitfeldt:
    Durchbrochene Konzepte von Weiblichkeit und Männlichkeit
    Rollentausch im Krieg
Invertito 2000


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2. Jahrgang 2000
Die Weimarer Republik 1919 bis 1933

kart., 178 S., € (D) 16,00

ISBN 3 928983 89 X
(Restexemplare beim Verlag)

Schwerpunktaufsätze:

  1. Heike Schader:
    Virilität als Strategie weiblicher homosexueller Frauen um gesellschaftliche Anerkennung im Berlin in der 1920er Jahre
  2. Sabine Puhlfürst:
    Christa Winsloes Mädchen in Uniform.
    Theaterstück - Verfilmung - Romanfassung
  3. Bernd-Ulrich Hergemöller:
    Hans Blühers Männerwelten. Fragmente, Widersprüche, Perspektiven
  4. Jens Dobler:
    Polizei und Homosexuellenverbände
Invertito 2000


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1. Jahrgang 1999
Bundesrepublik Deutschland

kart., 168 S., € (D) 16,00

ISBN 3 928983 76 8
(vergriffen)

Schwerpunktaufsätze:

  1. Burkhardt Riechers:
    Freundschaft und Anständigkeit - Leitbilder im Selbstverständlichkeit männlicher Homosexueller in der frühen Bundesrepublik
  2. Kirsten Plötz:
    "Echte" Frauen? - "Lesbierinnen" im Spiegel öffentlicher Äußerungen in den Anfängen der Bundesrepublik
  3. Stefan Micheler:
    Heteronormativität, Homophobie und Sexualdenunziation in der deutschen Studierendenbewegung

Das Programm

Invertito ist das deutschsprachige Fachorgan für die Erforschung der Geschichte der Homosexualitäten. Invertito wendet sich einem Bereich zu, der in der deutschen Wissenschaft noch immer sträflich vernachlässigt wird: der Historie gleichgeschlechtlichen Lebens von Männern und Frauen. Invertito wird herausgegeben vom Fachverband Homosexualität und Geschichte e.V. und erscheint als Jahrbuch im Hamburger MännerschwarmSkript Verlag. Unter interdisziplinärer Einbettung der historischen Forschung will Invertito die Vielfalt der regional und epochal unterschiedlichen Erscheinungsformen, Konzeptualisierungen, Selbst- und Fremdbestimmungen der Homosexualitäten aufzeigen und damit auch gängige Geschichtsbilder, die von der scheinbaren Selbstverständlichkeit heterosexueller Verhältnisse geprägt sind, hinterfragen. Jeder Band enthält etwa vier Aufsätze zu einem bestimmten Schwerpunktthema, außerdem kleinere Beiträge zu weiteren Themen und Buchbesprechungen. Bände zu epochenübergreifenden Themen ( Freundschaften, Beziehungen, Liebe und Partnerschaftsmodelle; Selbstbilder und Fremdbilder; Homosexualitäten in der Kunst; Alltagsgeschichte; Biographien ) werden folgen
Diese Titel können bei Libreka Volltextsuche teilweise eingesehen werden.


Ausnahmslos spannende Beiträge
Kurt Krickler in Lambda 5/2006 über den 7. Jahrgang

Über Klaus Sator: Tanz und Homosexualität. Sexuelle Identitäten hinter und auf der Bühne (Invertito Jg. 5):

In Deutschland ist es die erste Studie über Tanz und Homosexualität. Sator hat mit seiner Bestandsaufnahme einen Anfang gemacht. (Tanzjournal 2/2004
Immerhin dürften auch viele, die sich auf diesem Gebiet gut informiert wähnen, überrascht sein, viele Schwule von Sator identifiziert zu sehen ....(Tanznet.de am 26. 11. 2003)

Schwere Kost, eher etwas für wirklich an Hintergründen Interessierte gewand, kommen doch einige Texte locker und verständlich daher. rosalila Nr. 41

Ein in seiner Vielfalt sehr informativer Sammelband.
NSP 9/2003 über Invertito Jg. 4

Insgesamt zeigen die genannten Beiträge, wie differenziert die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Homosexualität in der Geschichte mittlerweile geworden ist. Gleichzeitig wirft die Beschäftigung mit einer häufig als "finster" bezeichneten Epoche aber auch ein Licht auf unsere heutige Geschlechterordnung, deren vermeintliche Tatsachen wir trotz jahrzehntelanger Debatten noch viel zu selten als kritisch zu hinterfragende Konstrukte wahrnehmen. Schon allein deswegen lohnt sich die Lektüre des dritten Bandes von "Invertito", der übrigens noch mit einem Artikel über Schwule und Lesben im Sport sowie einen Text über Homosexuellenlisten der Düsseldorfer Polizei während der Kaiserzeit und einigen Buchrezensionen abgerundet wird.
Götz Fabry in Radio Dreyeckland über "Invertito" 2001

Immer wieder überraschend
LesPress 4/2002

Gewiss, Invertito bietet breiten Raum für unterschiedliche Positionen, eine gewisse Nähe zu jenem Paradigmenwechsel, der mit der Anwendung dekonstruktivistischer Methoden, der in Verbindung und der Rezeption Michel Foucaults steht, ist jedoch kaum zu übersehen. (...)
Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Schwierigkeiten v.a. für jüngere und nicht universitär verankerte WissenschaftlerInnen, sich mit dieser Thematik an geschichtswissenschaftliche Fachorgane zu wenden, ist die Herausgabe eines solchen Jahrbuchs ein großer Schritt auf dem Weg zur weiteren Etablierung historischer Homosexualitätsforschung. Den Herausgebern und AutorInnen ist also auch in Zukunft großer Erfolg zu wünschen.
Manfred Mugrauer in Progress - magazin der Österreichischen HiochschülerInnenschaft, 2/2002

Ein Buch, das schlagartig an Aktualität gewinnt, .... Nicht nur für Interessierte, die sich wissenschaftlich damit befassen.
Adam November 2001

"Invertito" ist unverzichtbar für alle, die sich wissenschaftlich mit homosexueller Geschichte befassen, aber auch für all jene ein Gewinn, die sich etwas genauer mit dem Werdegang der eigenen Minderheit beschäftigen möchten.
Gay-Press.de Februar 2001

 
 


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