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Ralf König

Super-Paradise
Dicke Dödel 2

Comicroman - kart., 200 Seiten,
€ (D) 12,50
ISBN 3 982983 69 5

Leserstimmen

Pressestimmen

zum Autor

Super Paradise


portofrei bestellen bei www.gaybooks.de

Paul auf Mykonos, Sonne, Strand und Männer: das vertraute Ralf-König-Gefühl. Soweit das Vorspiel. Dann die Frage: Wo ist Konrad? Viel später erst erfahren wir: Konrad ist mit seinem Gesangsschüler Siegfried auf Kreta, die Freunde haben sich zerstritten.

Zurück in Köln, frischt Paul eine alte Affäre mit Herbert auf. Paul findet Herbert mehr als geil, er spürt, daß sich hier eine neue Beziehung anbahnt, und er tut das Nächstliegende: weglaufen. Erst auf der Beerdigung eines gemeinsamen Freundes treffen die beiden sich wieder. Um den Frust der Familienfeier loszuwerden, zieht die schwule Trauergemeinde in die Kölner Sub, und Paul hält eine flammende Ansprache: Es gibt kein menschenwürdiges Leben ohne den Austausch von Körperflüssigkeiten. Die Euphorie ist jedoch von kurzer Dauer. Das Beziehungskarussel dreht sich weiter, und Paul muß erfahren, daß ihm Herbert etwas wichtiges verschwiegen hat.

Seit zehn Jahren zeichnet Ralf König Geschichten von Konrad und Paul. Jetzt ist Bewegung in die Beziehung gekommen, die Figuren entwickeln sich weiter. Der genaue Blick auf den Alltag und die Macken der Mitmenschen bringt wunderbar komische Szenen hervor. Nach "Jago", seiner ganz persönlichen Liebeserklärung an Shakespeare, ist Ralf König wieder im schwulen Alltag hier und heute angekommen. Von „Bullenklöten", dem Vorgänger von „Super-Paradise", wurden bisher mehr als 90.000 Exemplare verkauft - jetzt geht's weiter!

Leserstimmen

Dieses Buch von Ralf König ist einfach eine Meisterleistung. Keiner schafft es, dieses so ernste Thema mit Humor zu behandeln, ohne daß die Figuren ins lächerliche gezogen werden.
Selten hat mich ein Buch so berührt und bewegt. Mir kamen die Tränen.
Ich glaube, nach der Lektüre dieses Comics werde ich mein Leben mit anderen Augen sehen. (Dirk Ruhrmann)
Hier sind Annete und Andreas.
Ein großes Lob an Ralf König, dieser Comic ist ja wohl das bislang beste Werk. Was uns aber sehr nachdenklich macht, ist die tatsache, dass selbst Paul, der bisher alles ausleben durfte, nicht sicher vor dem Virus ist.
Andererseits ist es eine logische und schon lange befürchtete Konsequenz und wir sind gespannt, wie er in (eventuellen) Fortsetzungen sein Leben meistern und vielen Infizierten (auch Heterosexuellen) dadurch Mut gibt.
Wir hatten jedenfalls sehnsüchtigst auf diesen Comic gewartet und jeder zusammengeraffter Pfennig dafür hat sich gelohnt!(Annette und Andreas)
Eine unbekannte Leserin schreibt:
Ich möchte auf diesem Weg kundtun, wie unglaublich gut ich den neuen Comic von Ralf König finde. SUPER PARADISE ist mit Abstand der beste Comic, den Ralf König je gemacht hat. ... ich möchte ihm einfach sagen, wie sehr mich SUPER PARADISE bewegt hat, ebenso wie meinen Freund (ja, ich bin hetero, aber das ist ja eigentlich Wurst)."

Pressestimmen

"Wieder verbindet König krachende erotische Phantasien mit einer ganz normalen Alltagsgeschichte", schreibt EXTRALIBUR, "ein wunderbarer Ralf König" schreibt FIRST. MÄNNER AKTUELL würdigt über das allgemeine Lob hinaus die "Erzähltechnik": "Wie erwartet, ist SUPER PARADISE wie ein Storyboard gezeichnet. Diesmal kommentieren die Figuren sogar die Handlung ("das habe ich mir bei Woody Allan abgeguckt"), ein Novum, das die stringente Erzählweise immer wieder auf angenehme Weise unterbricht. Rundum ein emotionales Ding, das sehr bewegt."

Sind ansonsten Presseressonanzen über die schwulen Medien hinaus immer noch die Ausnahme, wird ein neuer "Ralf König" immer auch über die Sznene hinaus wahrgenommen. Begeistert hat uns die Rezension im DEUTSCHEN ALLGEMEINEN SONNTAGSBLATT von Tim Schleider. Was sollte er loben, fragt er, zählt einige Dinge auf und fährt fort: "Aber eigentlich genügen vier Worte: SUPER PARADISE ist meisterhaft. Denn Ralf König kann es: Witze über einen Menschen machen, der auf Seite 156 erfährt, dass er HIV-posiitv ist. Wirklich, es geht! Und auf Seite 196, man glaubt es kaum, geht die ganze Geschichte auch noch RICHTIG GUT aus. Schnief! Kann man am Ende eines Comic-Bands tief be- und gerührt sein? Der Rezensent jedenfalls konnte."

Und schließlich lesen wir von Andreas Knigge in der FRANKFURTER RUNDSCHAU: Auch Ralf Königs neues Buch beginnt wieder mit einem Feuerwerk witziger Einfälle und bissiger Sprüche. Denn natürlich läßt sich Paul auch im Super Paradise auf Mykonos sofort den Kopf verdrehen. Doch dann kommt mit einem Schlag alles ganz anders. Kaum wieder zu Hause, erfährt Paul noch auf dem Flughafen, daß sein Freund Klaus gestorben ist. Gleich nach der Beerdigung beschließt er, den Test zu machen. Das Ergebnis ist positiv. "Paul ist eine Figur, in der sich viele meiner Leser wiedererkennen", sagt Ralf König über sein neues Buch. "Jeder ist mal unvorsichtig, macht hier eine Ausnahme oder vergißt sich da, und das wird dann schnell verdrängt. Diese 'Ich doch nicht'-Haltung wollte ich mit meinem neuen Buch thematisieren. Und da ich das konsequent tun wollte, habe ich es Paul als eine der beiden Hauptfiguren treffen lassen."
Der Schock des Testergebnisses trifft auch den Leser. Was als schrille Komödie begann, geht nun weiter als Schilderung eines Wechselbads der Gefühle. Der Widerstand gegen die Wahrheit, infiziert zu sein. Der Umgang damit, daß sich dadurch zunächst nichts verändert hat und doch plötzlich alles ganz anders ist. Der Versuch, der Krankheit einen Sinn zu geben. Die Frage "Wem sag ich's?" Ralf König erzählt davon anrührend, aber ohne sich in Moral oder Pathos zu verlieren. Vielen Szenen gewinnt er durch seinen Sinn für komische Details sogar eine herrliche Leichtigkeit ab. Andere wiederum sind zutiefst bewegend: etwa wie Paul schließlich Konrad besucht, und die beiden wieder zusammenkommen. Damit beginnt für Konrad und Paul ein neues, ein anderes Leben.
Ganz zum Schluß trifft noch Post aus Italien ein. Ein Foto von Giancarlo und die Ankündigung eines baldigen Besuchs. "Stöhn", entfährt es Paul, dem schwant, daß das den Stoff für das nächste Buch abgibt. "Und das", verspricht Ralf König, "wird wieder richtig komisch.".

 
 


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