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John Henry Mackay (Sagitta)

Fenny Skaller
Ein Leben der namenlosen Liebe

Bibliothek rosa Winkel, Band 46

kart., 176 Seiten
mit einem Text von Friedrich Kröhnke
EUR 10,00

ISBN 9783-939542-46-9


Pressestimmen


zum Autor



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Sein Herz schlug zum Zerspringen ...

Fenny Skaller, ein Mann in den Vierzigern, blickt zurück auf sein Leben. Anhand von Fotos erlebt er erneut Enttäuschungen und beglückende Momente, erinnert er sich, wie ihm allmählich bewusst wurde, dass er Jungen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren liebt. Ein Zeitungsjunge in Paris, der Fenny Skaller ein Foto von sich geschenkt hat, öffnete ihm die Augen für die Möglichkeit, dass auch diese Form der Liebe auf Erwiderung hoffen darf: "Sie küssen mein kleines Bild, Monsieur - Warum küssen Sie nicht lieber mich selbst?" Der Roman trägt deutlich autobiographische Züge.

Friedrich Kröhnke zu dem vor rund hundert Jahren geschriebenen Text:
In Berlin erlebt Fenny Skaller in allen Spielarten die "namenlose Liebe", es ist Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, und alles ist so frisch, als wäre es gestern geschrieben, gestern geschehen. Sicher macht es mich schmunzeln, wenn Fenny seine "Cigarre" raucht, auf der Straße einen Jungen kennen lernt, weil ihm zufällig "sein Stock entgleitet", er den Fünfzehnjährigen nun siezt ... Und doch sind die Begegnungen, die Typen, die Psychologie kein bisschen anders als heute, wenn Männer und Jungen einander begegnen, solche Männer und solche Jungen. Es frappiert. Es bestürzt geradezu. Selbst Mackays gleichbleibend erhabener Ton wird unterbrochen und ergänzt und wahr, wenn die Jungen reden: "Ich kann nur das Gequatsche nicht leiden ..."

Fenny Skaller ist das dritte der Bücher der namenlosen Liebe, die John Henry Mackay unter dem Pseudonym "Sagitta" schrieb.


Pressestimmen

... komplett verkitscht, ...als historisch-soziologische Studie über den geistigen und emotionalen Zustand seines Autors durchaus geeignet. Und wer wollte nicht etwas über die Umstände wissen, in denen unsere Altvorderen nicht nur den Mut aufbrachten, überhaupt zu lieben, sondern sogar darüber zu schreiben.
Pauls Schulz in Siegessäule

Mit für damalige Verhältnisse geradezu revolutionärer, weil selbstbewusster Offenheit.
Axel Schock in Hinnerk

So kann über die heutige Lektüre des reichlich verstaubten Romans doch sehr viel über das noch verborgene, von massiven Repressionen bedrohte Leben von Homosexuellen in der damaligen Zeit erfahren werden, über ihre Einstellungen und Möglichkeiten sowie über die selbst geschaffenen Nischen, in denen sie sich doch kennen lernen konnten.
Siegfried Straßner in Blu

 
 


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