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Der Briefroman "In meiner Seele ist schon Herbst" erzählt die jugendliche Vorgeschichte von Meyers alter ego Detlev Dorn ("Biographie der Bestürzung"), der noch lernen muß, sich nicht durch ein Übermaß kulturellen Ballasts die Leichtigkeit des Lebens zerstören zu lassen. Eine bezaubernde Hymne auf die Jugend, die uns in die aufregende Zeit der sechziger Jahre entführt. PressestimmenDie deutsche Literatur verdankt Detlev Meyer nicht wenig: unter anderem eine ordnungsgemäße und zugleich aberwitzig komische Trilogie rund um einen zwielichtigen Helden: Detlev Dorn, dem schwulen Berliner Dichter, widerfährt in der "Biographie der Bestürzung" allerlei Heiteres und Trauriges, insbesondere jedoch jede Menge Unzucht wider die Natur. (...) Nun entführt uns Detlev Dorns wortreicher Erfinder in die selige Jugendzeit seiner Kunstfigur. Der anno 1966 gut siebzehnjährige Dorn ist bereits Poet. Er fühlt sich als Reinkarnation Rimbauds, seine Dichtung wirkt entsprechend erlesen: ein bißchen Rilke auf der Schulbank, eine Prise Frederike Kempner und etwas verwester Trakl. (...) Detlev Dorn ist, kein Zweifel, ein lästig altkluges Kerlchen. Er ist - Narziß und Goldmund in Personalunion - unverschämt eitel, literarisch überfüttert und schreibt rettungslos antiquiertes Zeug. Die Ausdrucklsweise des Pubertätserotikers hat einen Hauch von lüsternem Thomas Mann. Alles hier mündet in Parodie und Anspielung, in Manieriertheit und Travestie. ... (Ulrich Weinzierl in FAZ) © Männerschwarm - 1999 - 2012 -Lange Reihe 102 - 20099 Hamburg |