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Band 3: Der VertragIm Januar 1998 erschien in der Box diese Kontaktanzeige: «Devoter Maso in Leder, Uniform, Gummi, 38/178/70, Glatze und Schnauzer, Tattoo und Piercing (PA und BW), schmerzgeil, belastbar und experimentierfreudig, sucht seinen Meister, streng aber fair, mit Grips und Humor, für harten SM und Schulter zum Anlehnen, stehe auf Bondage, Flag, Erziehung, Drill, ... Bin aber nicht nur auf Sex fixiert, es sind auch gemeinsame Unternehmungen und sogar eine feste Beziehung möglich.» So findet Paul Andreas, seinen neuen Maso. Diesmal wird die Beziehung der beiden von regelmäßig gesendeten E-Mails begleitet; schon in der Kennenlernphase ist für den Maso tägliches Schreiben Pflicht. Sechs Monate später kommt es zur feierlichen Unterzeichnung der ersten Fassung eines „Ausbildungsvertrags". Obwohl der dritte Band einer Buchreihe, ist „Der Vertrag" in vielerlei Hinsicht sehr verschieden von seinen Vorgängern: Zwei Monate lang läßt Paul sich das Innenleben seines zukünftigen Sklaven in allen Details schildern, bevor es zur ersten Begegnung kommt. Von diesem Zeitpunkt an ist es die Aufgabe des Masos, nach der Rückkehr in seine Stadt die Ereignisse der Wochenenden, die die beiden nun regelmäßig gemeinsam verbringen, zu beschreiben und aufzuarbeiten. Durch den zeitlichen Abstand sind die E-Mail-Texte überlegter als die bisherigen Tagebucheinträge, die oft unter unmittelbarem physischem Druck geschrieben wurden. Darüber hinaus ist Andreas kein Anfänger mehr wie Leon es war, als er Paul kennenlernte. Physisch und psychisch ist er bereits einiges gewohnt, und durch seine ausführlichen E-Mails macht er die Erwartungen an seinen zukünftigen Meister sehr deutlich. PressestimmenPauls Bücher liefern wohl den glaubhaftesten und intensivsten Einblick in die Gefühlswelt eines SMlers, zutiefst ehrlich und bar jeder konstruiert ordinären Sprache. SM erscheint hier nicht als abstrakte Idee einer geilen Nacht in Ketten, sondern als Lebenshaltung mit aller Konsequenz. ... ein Dauerbrenner, wenn nicht schon ein Beststeller, sicherlich ein Muss für schwule Fetisch-M- und SM-Liebhaber In den Büchern von PAUL erhält der Leser Einblick in das Wechselspiel von alltäglicher (fast langweilig banaler) Anwesenheit des Sadomasochismus und seines Durchbrechens in Sessions. In ungewöhnlich klarer Sprache (ohne auf Pornoheft-Level zu schreiben)schildert der Autor gemeinsam mit seinem Partner den Ablauf des SM. ... Besonders spannend ist die Wandlung vom Meister zum Dklaven und umgekehrt. Der Rollentausch, das selbstverständliche Durchbrechen sog. gesellschaftlicher Beziehungsklischees ist wichtiger Inhalt der Buchserie. Alle drei Teile von Pauls Büchern können besser als jedes Lehrbuch die Facettenvielfalt und die intensiven emotionalen Abgründe einer SM-Beziehung "erklären". Diese Bücher gehören in jedes Bücherregal eines schwulen Mannes, der irgendwas mit SM "auf dem Hut" hat. Prädikat: besonders empfehlenswert.
Welch ein Glücksgriff: ein geiles, schönes, berührendes, ästhetisches, ehrliches Buch, das Spaß macht. Dies ist ein Buch über eine Beziehung, über Sex, und besonders über zwei Menschen: Paul und Leon fangen 1983 eine SM-Beziehung an. Teil der Beziehung wird ein Tagebuch, in dem Leon, der Maso, seine Eindrücke und Fantasien aufschreibt, seine Probleme und Verletzungen darstellt. Paul, sein Meister, antwortet direkt oder indirekt. Durch diesen Dialog kann Leon seinen Meister lenken. "Die Entwicklung" ist ein gut geschriebenes SM-Buch, vor allen Dingen aber das Protokoll einer Beziehung, und so werden die Probleme einer jeden Beziehung beschrieben: die Unfähigkeit, auf den Partner einzugehen, die Übermacht des Alltags oder die verletzenden Eitelkeiten der Seele, aber auch die Chancen: das Entdecken einer gemeinsamen Sexualität, die Inszenierung der Liebe, das tiefe Verständnis für den Anderen, das Sich-Einlassen mit Haut und Haaren. Warum laufen so viele Beziehungen schief? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, kann man einen Psychologen kontaktieren oder zu diesem Buch greifen. Ich bin wirklich auf eine Fortsetzung gespannt! Welche verschlungenen Wege Geilheit und die Suche nach Intimität nehmen können, beweist auf faszinierende Weise "Die Wende", der zweite Band von "Pauls Büchern", der Nachfolgeband des S/M-Erfolgs "Die Entwicklung". Hier folgen wir Paul und Leon, wobei Leon nun ganz die Rolle des Sado-Meisters übernimmt. Wer da perverse Spitzfindigkeiten zum Nachstellen erwartet, wird enttäuscht werden, da das Buch sich mehr um die achterbahnartigen Aufs und Abs der Psycho-Beziehungsprobleme des Paares handelt. Das ist oft quälend genauer, tiefer gehend und ausführlicher als jede Session im Spielzimmer, und Paul und Leon schrecken mutig vor keinem Seelenstriptease zurück. Richtiger S/M ist, wie man weiss, weniger eine Sache von härterem Sex als eine Lehre in Unterwerfung, Herrschaft, Hin- und Preisgabe, Auflösung und Verschmelzung. Pauls Aufzeichnungen dauern von September 1984 bis Dezember 1989 (...). Der Verlag verspricht uns für das kommende Frühjahr ein drittes Buch, "Der Vertrag", das den Zeitraum bis heute abdecken wird. "Der Vertrag" ist das reifste und somit zu Recht auch letzte Buch der Reihe, das den Leser nicht nur Voyeurismus spüren, sondern auch Anteil an Gedanken und Gefühlen nehmen lässt... Ein gelungener Einblick in eine für viele sehr mystische Welt. ... lohnt sich. Das Buch zeigt SM als Spitze des Eisbergs bürgerlicher Zweierbeziehungen: Wenn die Unterdrückung als erstrebenswerte "Klammer des Zusammenseins"dargestellt wird, zeigt sich SM kaum als "Befreiung aus den Fesseln gesellschaftlicher Maßstäbe" (Nachwort), sondern allenfalls als deren Reproduktion. Aus Band 2:07-09-84: Paul Der Tag ist in Wirklichkeit die Erfüllung aller meiner Träume seit zwanzig Jahren. Ich bin so glücklich, endlich als maso leben zu können, daß ich es kaum ausdrücken kann. Ich werde ganz geil beim Schreiben, nur wenn ich an Dich denke, mein Geliebter. Ich bin im Moment soweit, daß ich alles für Dich und für meine Gefühle tun möchte. Gebrauche und begehre mich – bitte! –, denn die Liebe hat sich seit gestern abend derart gesteigert, daß ich Angst habe, Du könntest mich nicht mehr begehren! Bitte schreibe oder sage mir, ob ich Angst haben muß oder ob Du zufrieden mit mir bist und Dir wirklich vorstellen kannst, daß ich Dir dienen kann und Dich lieben darf. Bitte gib mir drei Schläge mit der Gerte, damit ich weiß, daß die Angst unbegründet ist, und außerdem dafür, daß ich solche Gedanken habe. Ulla Meineke dudelt, und gerade hab ich Heino im Geschäft angerufen und ihm mitgeteilt, «daß sich das Blatt gewendet hat». Leider konnte Heino nicht so richtig emotional reagieren, aber Du kennst ja Heino, er weiß es trotzdem zu schätzen. Ich hab ein ähnliches Aufbruchsgefühl wie nach der ersten Nacht mit einem Mann, ein Mitteilungsbedürfnis und die Sucht, einige alte Freunde einfach in den Arm zu nehmen. Einfach toll. Ich würde gerne wissen, was heute in Dir vorgeht. Noch mal zu gestern. Ich war unheimlich aufgeregt. Ich fand Dich derartig meisterhaft im doppelten Sinn, daß ich nur sagen kann: Du hast bis in alle Kleinigkeiten so reagiert, wie ich es immer seit dem 16-12-83 versucht, aber nie geschafft habe. Schon wie Du mit dem Geschirr in die Stube kamst, wie Du mich hast warten lassen, in aller Ruhe (der Ruhe des Überlegenen) mit Deiner Schwester telefoniert hast, obwohl Du bestimmt gewußt hast, daß ich gerade an diesem Abend auf Dich gewartet habe. Unheimlich geil bin ich durch die Maske geworden und erst recht dadurch, wie Du mich an Hals und Fuß mit dem gefesselten und ebenfalls maskierten Frank zusammengekettet hast, dann noch der Befehl, erst nach Frank zu spritzen, obwohl ich total davor war abzuspritzen. Du vor zwei gefesselten, in Ledermasken verborgenen masos, die beide sich selbst wichsen und aneinandergefesselt vor Dir auf dem Bett liegen, und dann Deine Befehle – einfach Wahnsinn. Ich mußte Dich gleich noch mal aufgeilen und wichsen, nachdem ich mir selbst Handschellen angelegt hatte, denn ich darf Dir ja nur noch gefesselt an den Schwanz fassen. Das war Dein erstes Gebot in meiner neuen maso-Zeit. Es war etwas eigenes, von Dir ausgedachtes, und nicht einfach die Umkehr der Regeln, die bis vor ein paar Tagen für Dich maßgebend waren. Das ist Leon, wie ich Ihn kenne, mit eigenem Stil. Noch eins hat mich sehr beeindruckt: der erste Gertenhieb, als ich vorm Bett stand, dafür, daß ich es gewagt habe, Dich beim Telefonieren zu drängen. Durch den Hieb (eigentlich hab ich ja Glück gehabt, daß die Strafe so mild ausgefallen ist!) ist mir klarer geworden, in welcher Rolle ich jetzt bin, und vor allen Dingen hab ich mir überlegt, daß ich mich durch diese Rolle und die Strafen unheimlich anstrengen kann und muß, um mein Verhalten zu verändern. Das Motzen, Drängen, Aus-der-Laune-heraus-Dir-eins-Reindrücken und so weiter kann verbessert werden. Ich möchte einen anderen Paul. Zwar habe ich mich unter Deinem Einfluß schon enorm verändert, weiß aber auch, wie oft ich Dich einfach runtergemacht und angemotzt habe. Noch einen Satz zu dem Wichsverbot beziehungsweise zu dem Gebot, nur mit gefesselten Händen zu wichsen. Ich komme nicht darüber weg, eine tolle Idee. Ich hatte gestern zum Beispiel derart oft das Bedürfnis, Deinen Schwanz zu wichsen, durch das Gebot mehr als sonst. Man sieht daran, wie richtig Du denkst. Nun muß ich Dir gleich von Anfang an einige Sachen gestehen. Zweimal hatte ich gestern noch ganz kleine Anfälle von Überheblichkeit. Ich wollte lachen und die Sachen nicht ernst nehmen und nicht gehorchen. Wenn Du das merkst, bitte gehe sofort dagegen an. Das erste Reglement habe ich schon ins 3. handschriftliche Buch eingetragen, lies mal. Dabei sind mir zwei Fragen gekommen: Wie soll ich Dich anreden? Was ist mit Deiner Geburtstagsfeier im Oktober in Hamburg? So, jetzt höre ich erst mal auf, Du siehst, was Du alles angerichtet und in Gang gesetzt hast. Fühl Dich nicht überfordert, ich vertraue Dir und kann warten. Trotzdem interessieren mich Deine Gefühle im Moment brennend. Übrigens: Sekt für Dich ist im Kühlschrank, vielleicht darf ich ja einen Schluck mittrinken. 09-09-84: Leon Als ich am Freitag nach Hause kam, galt mein erster Gedanke dem Buch. Ich erwartete etwas von Paul, und richtig, Paul schrieb sogar umfangreicher, als ich dachte. Wenn ich an Paul vor einem Jahr denke und ihn jetzt sehe beziehungsweise seine Gedanken verfolge, ist es ein ganz anderer. Daß Paul sich so öffnet, liegt nur zum Teil an mir. Ich glaube, daß so mancher Frust Paul noch vor einem Jahr gehindert hat, solche Anstrengungen sich selbst gegenüber zu leisten. Du brauchst dich meiner Liebe nicht zu versichern. Daß ich dich liebe, gibt mir erst die Kraft, so sicher in meiner Rolle zu sein. Trotzdem werde ich dir die verlangten Schläge genüßlich geben. Ich denke, die Anrede lassen wir bei Leon, doch nur bei Leon – nichts anderes. Ich brauche es nicht, mich von dir in der Öffentlichkeit als Meister anreden zu lassen. Genausowenig werden meine Befehle, Spiele, mein und dein Auftreten auf Öffentlichkeit ausgerichtet sein. Ich werde dich quälen, schlagen, herumscheuchen – nicht, weil ich dein Meister bin oder vor anderen eine Show machen will, sondern weil es mich geil macht, mir Spaß bringt. So werde ich dich auch mal mehr, mal weniger «belasten», wie mir eben danach ist. Auch wird es nicht zu ellenlangen Listen von Ge- und Verboten kommen. Ich erwarte, daß du deine Rolle ganz selbstverständlich lebst und ausfüllst. Doch sieh dich vor, die wenigen Dinge, die ich dir befehle, werden ohne Wenn und Aber gemacht! Dabei fällt mir gerade das erste ein. Wenn ich nach dir rufe, komm gefälligst her und laß mich nicht durch die ganze Wohnung brüllen. Hamburg ist mir auch im Kopf. Ich will zu meinem Geburtstag vielleicht doch hinfahren. Doch das Brandzeichen? Ich würde gerne für dich Schmerz ertragen, als Zeichen meiner Liebe, egal, ob du jetzt «aktiv» oder «passiv» bist. Doch bin ich mir nicht sicher, ob ein Brandzeichen das Richtige ist. 11-09-84: Leon Gerade hat Paul den ersten Schlag für meine Liebe gekriegt. Ich habe beschlossen, sie ihm einzeln zu verabreichen, mit mehr Genuß. Paul empfing mich heute mit Gummi-Ganzanzug. Er hat ihn tatsächlich repariert, toll. Doch so geil Paul auch war, er bekam nach dem Schlag keinen hoch. Vielleicht, weil ihm das Spritzverbot im Hinterkopf ist. Wenn gestern abend nicht ein Freund zu Besuch dagewesen wäre und Paul nicht kränkeln würde, hätte ich ihn windelweich geprügelt. Ich schreib ihm noch ins Buch, daß er meinen wenigen Befehlen tunlichst nachkommen soll, und er provoziert mich den ganzen Abend! Ständig hatte er was zu mosern und auszusetzen. Eines muß dir klar sein, Paul, es gibt sehr wenige Gelegenheiten, bei denen ich dich verletzen, provozieren, reizen will. Also brauchst du nicht so überzureagieren. Wenn ich dich absichtlich provozieren will, dann unmißverständlich und mit anderer Thematik als am gestrigen Abend. Doch wie gesagt, ich mache es kaum, ich will streßfrei mit dir reden, diskutieren können, ohne daß du oder ich etwas hinter jedem Wort heraushören müssen. Paul bekam zur Strafe auch den heutigen Tag Spritzverbot, außerdem wurde auch vor dem Einschlafen nicht mehr geschmust. Paul Ja, Leon, Du hast Recht, ich hab gestern abend provoziert und rumgemotzt und mich nicht selbstverständlich Deinen Befehlen gefügt. Ich habe mich schon gestern im Bett dafür entschuldigt. Wenn Du mich weiter dafür bestrafen willst, wäre es nur gerecht. Trotzdem hier einige Sachen, die die Gründe dafür waren. Ich muß mich erst daran gewöhnen, schnell und exakt zu folgen. Ich muß erst lernen, daß auch Deine freundlich gesprochenen Wünsche im Grunde Befehle sind. Gestern war ich unheimlich geil und darum genervt, weil sich Leon nicht mit mir befaßte, ich war deshalb auch ein bißchen eifersüchtig. Bedenke, daß es auch mir nicht immer leicht fällt, sofort zu springen, auch wenn ich es gerne möchte. Die Umstellung ist noch neu. Wenn Du jetzt klarer siehst, woran es liegt, kannst Du auch gezielter vorgehen. Vielleicht mußt Du gerade am Anfang Deine gezeigte Strenge weiterführen. Außerdem lechze ich nach Fesseln und Leder. Und noch eine höfliche Bitte habe ich. Könntest Du Deine Gefühle in Deiner neuen Rolle gerade in den ersten Tagen mehr beschreiben, es interessiert mich sehr, was in Deinem Kopf vorgeht, woher Du die Strenge und die Konsequenz nimmst, die ich so bewundere. Könntest Du auch darauf eingehen, ob und warum Du mit mir zufrieden warst/bist? Den Fick heute morgen fand ich unheimlich geil. Es hat nicht zuletzt so gut geklappt, weil ich mich Deinen Befehlen (Arsch hoch, entspannen und so weiter) gut fügen konnte. Auch war ich glücklich, Dir meinen Arsch fürs Spritzen so offen zur Verfügung stellen zu können, und glücklich, als Du sehr zufrieden mit mir warst. Ich find es toll und wachse in meine alten Phantasien und Wunschträume rein. Ich warte heute seit zwei Tagen auf Schläge und hatte sie mir oft bildlich vorgestellt. Jetzt ist das 2. Buch (handgeschrieben) voll. Ich liebe Dich, Leon, so wie noch nie einen Menschen, Dein maso. Liste: Regeln von Leon an Paul 1: Leons Schwanz nur mit gefesselten Händen anfassen (06-09-84) 11-09-84: Paul Heute ist mir beides unheimlich bewußt geworden: Komisch, aber diese beiden im Grunde verschiedenen Dinge liegen bei mir so nahe zusammen, daß ich zur gleichen Zeit darauf komme und bei mir – in mir – einen totalen Zusammenhang sehe. Ich kann, das habe ich in den letzten paar Tagen seit der «großen Veränderung» bei uns bemerkt, klarer und deutlicher, auch freier und ruhiger nachdenken. Vielleicht hat mich meine alte Rolle eingeschränkt, vielleicht hab ich unter Streß gestanden. Leon macht es anders und, wie ich meine, in den vier Tagen gemerkt zu haben, besser und mit mehr Überzeugung. Er vertritt seine Rolle bis ins kleinste Verhalten vor mir, und ich bin begeistert, kann Ihn noch sehr viel mehr und besser lieben. Und nicht zuletzt bin ich permanent geil und fühle mich wohl – ich kann es genießen. Allein Sein kurzer Text vom Sonntag, in dem Er beschreibt, daß Er mich schlagen und quälen will, hat mich unheimlich angemacht. In der kurzen Zeit, seit Er diese «Rolle» spielt, merke ich, Er meint es ernst. Zu sagen: «Ich bin zufrieden» steht mir nicht zu. Ich wünsche mir, Er macht weiter. 12-09-84: Leon Paul überflügelt sich mit den Einträgen im Buch. Ich denke, es liegt an seiner Rolle, die ja auch mal meine war. Ich konnte als maso deswegen umfangreicher schreiben, weil mir als «Passivem» von Paul «gegeben» wurde. Ich bekam etwas, oder mir wurden Dinge, die in Pauls Kopf gewachsen sind, befohlen. Ich mußte mich fügen und freute mich daran. Deswegen konnte ich darüber auch mehr schreiben. Als Meister reifen die Pläne in meinem Kopf, das heißt, ich muß mich beim Praktizieren nicht mit Neuem auseinandersetzen oder nachher etwas verdauen. Ich weiß ja, was ich beim Akt tun will. Trotzdem will ich versuchen, meine Sicherheit in der Rolle zu beschreiben, zumindest im Lauf der Zeit. Ich bin bei Paul viel sicherer als bei jemandem, den ich in der Sub oder sonstwo anmachen würde. Ich kenne Paul, weiß, was ihm Spaß macht, was er nicht bringt, wie weit ich gehen kann. Aus Band 3:24-4-98: maso 27-4-98: Paul Ich möchte etwas schreiben zu den Inhalten deiner Bewerbung, deren Bedeutung und den nächsten Schritten. © Männerschwarm - 1999 - 2012 -Lange Reihe 102 - 20099 Hamburg |