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Die Initiative Queer Nations ist eine Allianz von WissenschaftlerInnen, die sich dem Wiederaufbau des 1933 von den Nationalsozialisten zerstörten Instituts für Sexualwissenschaft widmen. Queer Nations will den akademischen Diskurs um "queere" Fragestellungen auch öffentlich fruchtbar machen - zu diesem Zweck erscheinen bei Männerschwarm die Queer Lectures InteressentInnen können sie aber auch abonnieren: direkt bei Queer Nations.
Website "Queer Nations" :
Pressestimmen
Queer Lectures Heft 8
Andreas Pretzel:
Homosexuellenpolitik in der frühen Bundesrepublik
hrsg. von Tatjana Eggeling
kartoniert, 48 S., EUR 6,00
ISBN 987-3-939542-82-7
Die 1950-Jahre waren ein ambivalentes Jahrzehnt: Sie bedeuten erfolgreiche Demokratisierung und zugleich eine erfolgreiche Restauration. Pretzel zeigt in einem kurzen, gut lesbaren Überblick, was dies für die Homosexuellen bedeutet hat.
Über den Autor
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Queer Lectures Heft 7
Robin Bauer:
"Ihre Eltern dachten, dass sie ein Junge wäre."
Transsexualität und Transgender in einer zweigeschlechtlichen Welt
hrsg. von Tatjana Eggeling
kartoniert, 48 S., EUR 6,00
ISBN 987-3-939542-76-6
Transsexuelle, die von einem Geschlecht zum anderen wechseln, Transgenders, die zwischen den Geschlechtern leben, Intersexuelle, deren biologisches Geschlecht weder eindeutig Mann noch Frau entspricht: Robin Bauer stellt die Vielfalt von Transgender Identitäten und Lebensweisen vor und entwickelt daraus die queere Kritik an der vorherrschenden, als natürlich aufgefassten Vorstellung der Zweigeschlechtlichkeit. Es geht um das Wechselspiel von «Betroffenen», Medizin und Psychiatrie, um die Formierung der Transgender-Bewegung und das schwierige Verhältnis von schwul-lesbischer und Trans-Bewegung bzw. Szene.
Robin Bauer ist Lehrbeauftragter an den Universitäten Hamburg & Göttingen für Queer Studies und Gender & Queer Science Studies (Naturwissenschaftskritik).
"Bauer liefert einen guten Überblick über die aktuellen Diskussionen, Konflikte und Kämpfe. Die Broschüre ist empfehlenswert auch für Eltern, Jugendmitarbeiter und Lehrer." (Bettina Dyttrich in WOZ)
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Queer Lectures Heft 6
Manfred Bruns:
Homosexualität und deutsche Jurisdiktion
Zur Umsetzung der Yogyakarta-Prinzipien in Deutschland
mit einem Beitrag von Jan Feddersen
hrsg. von Tatjana Eggeling
kartoniert, 48 S., EUR 6,00
ISBN 987-3-939542-67-4
Manfred Bruns zeichnet in seinem Aufsatz "Die Emanzipation der Lesben und Schwulen
und die deutschen Gerichte" nach, wie die deutsche und internationale Rechtssprechung die Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgenderpersonen diskutiert und umgesetzt haben. An den Beispielen der Bundesverfassungsgerichtsurteile aus dem Jahr 1957 zum §175, zur "Aktion Standesamt" im Jahr 1993, mit der rund 250 Lesben- und Schwulenpaare ver-suchten, bei Standesämtern ein Aufgebot zu bestellen, und zum Lebenspartnerschaftsgesetz im Jahr 2002 belegt Bruns, wie schwer sich insbesondere deutsche Gerichte damit tun, sexuel-le Orientierung und geschlechtliche Identität als etwas zu betrachten, was nach dem Gleich-heitsgrundsatz des Grundgesetztes ebenso wenig Grund für Diskriminierung sein darf wie etwa ethnische Herkunft oder Geschlecht.
Manfred Bruns, Jahrgang 1934, war bis zu seiner Pensionierung in Sommer 1994 Bundesanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Er war Mitglied der Enquete-Kommission "AIDS" des Deutschen Bundestages, ist einer der Sprecher des LSVD e.V., und arbeitet bei der "Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule Juristen (BASJ)" sowie bei der "Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule und Lesbische Paare (SLP)" mit. In den vergangenen Jahren hat er sich in zahlreichen Aufsätzen und Vorträgen für die Rechte der Homosexuellen und für Menschen mit HIV und AIDS engagiert.
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Queer Lectures Heft 5
Claudia Liebrand:
"John Wayne wouldn't like gay cowboys."
Ang Lees Western Brokeback Mountain und die Gendertradition
hrsg. von Tatjana Eggeling
kartoniert, 48 S., EUR 6,00
ISBN 987-3-939542-38-4
Die Autorin führt uns in die Re-Lektüre des Genres ‹Western› ein, die uns Ang Lees Film Brokeback Mountain ermöglicht. Sie vertritt die These, dass Verhandlungen von Homosexualität und Homoerotik für dieses Genre immer schon konstitutiv waren, dass kaum ein Western ohne den Subtext Homosexualität auskommt. Indem das amerikanischste aller Filmgenres die heterosexuelle Männlichkeit seiner Protagonisten behauptet, liefert es zugleich deren Bedrohung immer mit. Liebrand zieht zum Vergleich Western wie Die glorreichen Sieben oder Butch Cassidy und Sundance Kid heran.
Claudia Liebrand studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte in Freiburg, habilitierte sich über E.T.A. Hoffmann und ist seit 1999 Professorin für Allgemeine Literaturwissenschaft / Medientheorie an der Universität zu Köln.
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Queer Lectures Heft 1-4
Im ersten Heft der Publikationsreihe QUEER LECTURES sind vier ForscherInnen versammelt, die sich aktuellen Fragen stellen:
- Die Kulturwissenschaftlerin Tatjana Eggeling ergründet die Ursachen der spezifischen Homophobie im nach wie vor männerbündlerisch dominierten Fußball;
- der Sexualwissenschaftler Martin Dannecker hat anlässlich des 150. Geburtstags Sigmund Freuds die psychoanalytischen Befunde im Hinblick auf Homosexualität neu gelesen;
- die Sexualhistorikerin Dagmar Herzog diagnostiziert den christianisierenden Charakter des US-amerikanischen Diskurses zur Sexualität;
- der Germanist Andreas Kraß untersucht das Sprechen über Metrosexualität als eine spezifische Ausprägung des Antihomosexuellen.
herausgegeben von Tatjana Eggeling & Jan Feddersen kartoniert,
152 Seiten, 14,00 EUR ISBN: 978-3-939542-26-1 |
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Hinnerk 7/2008
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