Veit Johannes Schmidinger
"Wo freilich ich ganz daheim sein werde ..."
Klaus Mann und Frankreich
Essay
Gebunden, 240 Seiten,
19,00 € (D)
ISBN-10: 3 935596 89 8
ISBN-13: 978 3 935596 89 3
Pressestimmen
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"Oh, man amüsiert sich gut in Paris."
Die Suche nach dem Leben treibt Andreas, den Held in Klaus Manns erstem Roman, fort aus seinem großbürgerlichen Elternhaus - Richtung Berlin. Doch Berlin, das "Eldorado" der zwanziger Jahre, bleibt nur eine Zwischenstation, "Der fromme Tanz" endet in Paris. Hand in Hand geht Andreas mit seinem Freund durch die Stadt, bis er ganz plötzlich allein zurückbleibt.
Schon früh wird Paris für Klaus Mann zum Fluchtpunkt seiner Sehnsucht. Er kennt die moderne französische Literatur, lernt Crevel und Cocteau kennen, verehrt besonders André Gide. Ende der zwanziger Jahre werden die Künstlerzirkel in Paris zu Klaus Manns zweiter Heimat, später wird Frankreich zum Ort des politischen Kampfs gegen die Nationalsozialisten, des Scheiterns der Volksfront, und schließlich des Freitods in Cannes.
Im Spiegel Frankreichs sucht, findet und verliert Klaus Mann sich immer wieder - auf ganz verschiedene Art und Weise. Wenn Veit Schmidinger Leben und Werk des Autors unter diesem Aspekt betrachtet, erweist sich dies als äußerst produktiv: Dem bekannten Bild Klaus Manns als Europäer und Kosmopolit werden überraschende Facetten und interessante Brechungen hinzugefügt.
Veit Johannes Schmidinger wurde 1972 in München geboren. Er studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Leipzig und Paris. Die Ergebnisse seiner Dissertation über "Klaus Mann und Frankreich" stellt er jetzt in Form eines Essays dar.
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Dieser Titel kann bei Libreka Volltextsuche teilweise eingesehen werden.
Mit welcher Leidenschaft sich Klaus Mann als Brückenbauer betätigte, aber auch wie viele Enttäuschungen er dabei erlebte, belegt eindrucksvoll eine neue Studie des jungen Germanisten Veit Schmidinger. Kenntnisreich und differenziert beschreibt er die persönlichen und literarischen Beziehungen, die Klaus Mann zu französischen Autoren unterhielt: André Gide, René Crevel, Jean Cocteau und anderen.
Uwe Naumann in Die Zeit
Veit Johannes Schmidinger will in seinem Essay dem "bisher bekannten Bild Klaus Manns neue Facetten und Brechungen hinzufügen." Angesichts der oben angezeigten "Klaus Mann Schriftenreihe" und der umfangreichen übrigen Klaus-Mann-Literatur scheint dies etwas gewagt, und trotzdem ist der Schritt gelungen.
Heribert Hoven in www.literarturkritik.de
Das Thema "Klaus Mann und Frankreich" dürfte mit Schmidingers auch bislang unveröffentlichten Archivmaterialien berücksichtigenden Bücher erschöpfend behandelt sein.
Horst Schmidt in Dokumente. Zeitschrift für den deutsch-französischen Dialog
Ein Buch über Freundschaften, die er bis zu seinem Tod in Cannes pflegte, ihren Glanz und ihr Elend.
Baseler Zeitung
Eine einfühlsame und beeindruckende Beschreibung von Person und Lebenswelt Klaus Manns und dessen "Unvermögen oder Unwillen", Bindungen einzugehen und sesshaft zu werden.
Wilfried Mommert, DPA
Die zur Zeit beste Studie über die Biografie und den geistigen Hintergrund Klaus Manns, darüber hinaus geschrieben in einem geschmeidig-eleganten Deutsch.
Marko Martin in Männer aktuell
... schafft es, Manns scheinbar bekannter Biografie ganz neue, hochspannende Seiten abzugewinnen. Klaus als Frankreich-Fanatiker, der Liebe wegen.
Holger Wicht in Siegessäule
Ob Jean Cocteau, René Crevel oder André Gide - persönliche Kontakte zu schwulen Schriftstellern des Nachbarlandes werden in Schmidingers Untersuchung ebenso unter die Lupe genommen wie die vielfältigen Einflüsse französischer Belletristik auf Manns Śvre.
Dino Heicker in Hinnerk
Frankreich und die französischen Autoren - und das zeigt Schmidinger nachdrücklich - sind im Leben und Werk von Klaus Mann von entscheidender Bedeutung.
Die Besten Herbst 2006
KM-Bewunderer sollten dieses Buch gelesen haben.
Adam
Verständlich und klar.
Siegfried Straßner in Nürnberger Schwulenpost
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