Christine Wunnicke
Missouri
Erzählung
Gebunden, 120 Seiten,
14,00 € (D)
ISBN-10: 3 935596 44 8
ISBN-13: 978 3 935596 44 2
Pressestimmen
zur Autorin
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"Tod und Teufel, ich hatte ja keine Ahnung ..."
"Brokeback Mountain" hat mit seiner Mischung aus hartem Männerleben und schwuler Liebesgeschichte ein Millionenpublikum zu Tränen gerührt. Dabei wissen die deutschen Leser seit Karl May, was für erotische Stimmungen nächtliche Ritte zu zweit hervorbringen können und wie innig Winnetou und sein weißer Bruder sich in die Arme schließen. An diesen deutschen Blick auf den Wilden Westen knüpft Christine Wunnicke mit ihrer Erzählung "Missouri" an.
Die Zeit: Mitte des 19. Jahrhunderts, der Ort: irgendwo im Wilden Westen. Der englische Dichter Douglas Fortescue und sein Bruder Jeremy sind mit der Postkutsche unterwegs in ein neues Leben, doch plötzlich überstürzen sich die Ereignisse: Die Kutsche wird überfallen, und Fortescue wird von einer Räuberbande verschleppt. Wie der überfeinerte Dichter und sein wortkarger Entführer Joshua Jenkyns sich bei fettigem Grillfleisch, Läusesuchen und Kugelngießen millimeterweise näher kommen, wie sie schließlich Berührungen lernen, von denen sie bis dahin nicht die geringste Ahnung hatten, entfaltet Christine Wunnicke zu einer überaus romantischen Liebesgeschichte. Mit leisesten Andeutungen erschafft sie im Kopf des Lesers das Abbild einer sprachlosen Erkundungsreise in die Welt der Gefühle, deren Intensität sich gerade aus dem Ungesagten speist.
Mit "Missouri" heben wir einen kleinen Schatz aus dem frühen Werk Christine Wunnickes. Mitte der 90er Jahre entstanden, wurde die Erzählung in leicht veränderter Form ein Teil ihres ersten Romans "Fortescues Fabrik" (Knaus 1998). Es ist uns eine besondere Freude, dieses Kabinettstück nun in überarbeiteter Form zu veröffentlichen.
(Christine Wunnickes) Themen: androgyne Jungmänner, in die sich andere Männer verlieben, westliche Kultur versus menschliche Naturgewalten und Sex als Heilmittel für seelische Wunden. ... ganz wunderbar! (Paus Schulz in Siegessäule 9/2006)
Eine Entdeckung! ... Das alles erzählt Christine Wunnicke meisterlich poetisch, ohne viele Schnörkel, fesselnd und rau zugleich - passend zur Landschaft und zur gar nicht romantischen Wildwestzeit. Eine wunderbare Liebesgeschichte, die verfilmt gehört.
(Andreas Hergeth in Du & Ich)
... ihre poetische Sprache ist frei von allem Überflüssigen und Geschwätzigen, Atmosphäre und Bildkraft erstrahlen gleichermaßen aus Geschriebenem und Nichtgeschriebenem. Gepackt von der Originalität von Personen und Story dauert es so nur wenige Seiten, bis der Leser in diese spannende, einfach wunderschöne Liebesgeschichte versinkt, gemeinsam mit Fortescue und Jenkyns dem Missouri entgegen reitet und insgeheim hofft, der Dichter möge nie aus der Gewalt seines Entführers gerettet werden. (Siegfried Straßner in Nürnberger Schwulenpost 10/2006
Und schreiben kann die Wunnicke! ... Jetzt fehlt nur noch der Kerl für die einsamen Nächte, dem man das Ding vorlesen kann. (Egbert Hörmann in Hinnerk, 10/2006)
Den Hamburger Männerschwärmern ist mal wieder ein Bravourstück gelungen, wie sie mit Christine Wunnickes Erzählung "Missouri" den Nerv der Brokeback-Mountain-Faszination treffen. ... Man fühlt sich unweigerlich an eine kitschig-pappige Karl-May-Kulisse erinnert, nur Wunnicke spinnt ihre Räuberpistole weit feinsinniger. Von Lagerfeuerromantik keine Spur, doch zwischen Douglas und Jenkyns funkt es alsbald. (Jens Brodzinski in Männer aktuell 6/2006)
Auf allzu intime Details verzichtet die Autorin Christine Wunnicke glücklicherweise dabei, sie belässt es beim Andeuten, Skizzieren. Das macht auch den besonderen Charme der Erzählung aus und erhebt sie zu wirklich guter schwuler Literatur. In romantischen, verspielten sowie poetischen Szenen erzählt Wunnicke die ungewöhnliche Liebesgeschichte ... (Die Besten Herbst 2006)
Sehr lesenswert! (Lisas Buchtipps auf www.gay-web.de)
Romantisch und recht nett. (Adam)
Eine wunderbar feinfühlige Geschichte, die sehr zu Herzen geht. (Rainbow Stuttgart)
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