Berlins Drittes Geschlecht

Bibliothek rosa Winkel: Band 1
Vor- / Nachwort von Manfred Herzer und Dino Heicker

Format: 12 cm x 19 cm

Sprache: Deutsch

Erscheinungsdatum: September 2025

180 Seiten

ISBN 978-3-85300-401-9

Hardcover
20,00 €
Auch als E-Book erhältlich: 13,99 €
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Berlins Drittes Geschlecht

Der Arzt Magnus Hirschfeld (1868 – 1935) widmete sein Leben der Sexualerziehung breiter Bevölkerungsschichten und der Aufklärung über die vielfältigen Formen menschlichen Sexualverhaltens, darunter vor allem der Homosexualität. Für die populäre Buchreihe „Großstadt-Dokumente“ verfasste Hirschfeld 1904 eine Schilderung des Lebens homosexueller Männer und Frauen in der Reichshauptstadt Berlin, die er mit „Berlins Drittes Geschlecht“ betitelte. Auch wenn Hirschfeld recht allgemein bleibt und keine Lokale etc. beim Namen nennt, ist dieser Bericht die älteste zeitgenössische Beschreibung einer „Homosexuellen-Szene“.

Für diese Neuausgabe des ursprünglich 1991 veröffentlichten Nachdrucks von „Berlins Drittes Geschlecht“ verfasste Hirschfeld-Experte Manfred Herzer-Wigglesworth eine unter Berücksichtigung neuer Forschungsergebnisse überarbeitete Fassung seines Nachworts.

Weiterhin ist dem Band ein Text des Psychiaters und Kriminologen Paul Näcke (1851 – 1913) beigefügt, in dem dieser einen Streifzug mit Hirschfeld durch das homosexuelle Berlin Revue passieren lässt.  Literaturhistoriker Dino Heicker ordnet Näckes Aufsatz „Besuch bei den Homosexuellen in Berlin“ in einem zweiten Nachwort ein.

Dino Heicker
Dino Heicker

Dino Heicker, Jg. 1965, Publizist und Übersetzer, lebt in Berlin.

Magnus Hirschfeld

Der Arzt Magnus Hirschfeld (1868 – 1935) widmete sein Leben der Sexualerziehung breiter Bevölkerungsschichten und der Aufklärung über die vielfältigen Formen menschlichen Sexualverhaltens, darunter vor allem der Homosexualität. 1897 war er Mitgründer des Wissenschaftlich-humanitären Komitees (WhK), das sich als erste Organisation weltweit für die Entkriminalisierung sexueller Handlungen zwischen Männern einsetzte. 1918 richtete er die Dr. Magnus-Hirschfeld-Stiftung ein, ein Jahr später eröffnete er in Berlin das Institut für Sexualwissenschaft. 1931 wanderte Hirschfeld infolge zunehmender Anfeindungen der Nationalsozialisten erst in die USA aus, ging dann in die Schweiz und nach Frankreich. Er starb 1935 in Nizza.

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