Oden. Jugendlieder. Balladen

Format: 12 cm x 19 cm

Sprache: Deutsch

Erscheinungsdatum: Januar 2026

112 Seiten

ISBN 978-3-86300-396-8

Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen
26,00 €

Oden. Jugendlieder. Balladen

August Graf von Platen Hallermünde (1797 – 1835) verkörpert wie kaum ein Zweiter in Leben und Werk den Übergang von alter Tradition zu modernen Lebensund Ausdrucksformen. Seine Ballade Das Grab im Busento kennen viele Schüler aus ihren Deutsch-Lesebüchern, was den Lesern des 21. Jahrhunderts den Zugang zu diesem großen Dichter nicht gerade erleichterte.

Im Männerschwarm Verlag wurden, den Schaffensperioden Platens entsprechend, bereits die Bände Die Ghaselen und Die Sonette veröffentlicht. Dieser dritte Band rundet unsere Edition ab mit Platens Jugendliedern einerseits und den späten Oden andererseits, ergänzt um eine kleine Auswahl der Balladen. Vor allem in den Oden führt Platen seine Vorliebe für antikisierende, ostasiatisch geprägte Rhythmen zur Meisterschaft, was aufgrund der komplizierten Syntax noch bei Thomas Mann zu Irritationen geführt hat. Wer sich jedoch auf die verblüffenden Stauungs- und Entstauungseffekte in Platens Versen einlässt, wird reichlich belohnt.

Wir fügen diesem Band Thomas Manns Rede vor der Platengesellschaft aus dem Jahr 1930 bei. Auch wenn sie heute in manchen Teilen nicht mehr unwidersprochen ist, so gelingt ihr doch über weite Strecken eine schlüssige Gesamtsicht auf die Person und das lyrische Werk August von Platens.

August von Platen
August von Platen

August Graf von Platen Hallermünde (1796 – 1835) wurde in Ansbach geboren. Die Familie war nicht vermögend, gehörte jedoch zum Hochadel, und der junge Platen durchlief ganz standesgemäß Kadettenanstalt und Pagendienst am königlichen Hof. Im Alter von 18 Jahren nahm er als Leutnant am Feldzug gegen Napoleon teil. Neben seinem lyrischen Werk schuf Platen mehrere Versdramen; seine Tagebücher und Briefe sind wesentlicher Bestandteil seines literarischen Nachlasses.
Platen starb 1835 in Syrakus. Er gilt als erster deutscher Dichter, der seine Liebe zu Männern in Leben und Werk stets offen zum Ausdruck brachte. Bei Männerschwarm erschienen außerdem „Die Ghaselen“ und eine Dokumentation seines Streits mit Heinrich Heine: „Schlaffe Ghaselen und Knoblauchsgeruch“.

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