Andreas Meyer-Hanno alias Hannchen Mehrzweck

Als Andreas Meyer-Hanno (1932-2006) inszenierte er 1970 Verdis "Aida" als Antikriegsstück, als Hannchen Mehrzweck stand er mit den Maintöchtern auf der Bühne. Seit den 1970er Jahren zählt er zu den Aktivisten der Schwulenbewegung, rief mit anderen die "Homosexuelle Selbsthilfe" ins Leben und gründete die "Hannchen-Mehrzweck-Stiftung".

Buchvorstellung Berlin, 14. November 2018: HIER

Geprägt wurde er in der Zeit des Nationalsozialismus, die er als Kind einer jüdischen Pianistin und eines kommunistischen Schauspielers am Ende versteckt auf Berliner Dachböden überlebte. Sein Vater wurde noch im April 1945 von den Nazis ermordet. Mit 23 hatte er sein Coming-out - in zahlreichen Briefen an seine Mutter berichtet er authetisch und direkt über das schwule Leben unter dem § 175.

Auf rund 90 Seiten skizziert Detlef Grumbach das Lebens Hannchen Mehrzwecks - mit über 30 Abbildungen. Es folgen autobiografisches Texte Meyer-Hannos, persönliche Beobachtungen, schwulenpolitische Analysen ...

Am Ende folgen die Laudatio von Manfred Roth aus Anlass des Rosa-Courage-Preises in Osnabrück 1993 und eine Darstellung der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung.

Und hier alle Infos zum Buch - auch "online reinlesen" mit Inhaltsverzeichnis!

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Mehr erfahren OK