Alte Frauen in schlechten Filmen

Vom Ende großer Filmkarrieren
2. überarbeitete Neuausgabe

Sprache: Deutsch

Erscheinungsdatum: Neuerscheinung April 2022

ca. 256 Seiten

ISBN 978-3-86300-333-3

Softcover
ca. 18,00 €

Alte Frauen in schlechten Filmen

Neuerscheinung Frühjahr 2022

Auch große Diven werden älter, aber nicht jede will das wahrhaben. Ob aus Eitelkeit oder des Geldes wegen: Viele große Schauspielerinnen haben am Ende ihrer Laufbahn grauenvolle Filme gedreht oder mussten sich für Billigware verheizen lassen, weil ihnen andere Rollen nicht mehr angeboten wurden. Mit profunder Detailkenntnis vertieft sich Christoph Dompke in die letzten Zuckungen seiner Idole – das Spektrum reicht von Pola Negri über Joan Crawford und Maria Schell bis Meryl Streep.

Fast dreißig Jahre nach der gefeierten Erstausgabe von „Alte Frauen in schlechten Filmen“ zieht Dompke mit einer überarbeiteten Neuausgabe Bilanz. Denn die Zeiten haben sich geändert. Die „tragische Scheuche“ als Typ ist ausgestorben. Heutzutage sehen „alte“ Diven immer noch blendend aus oder werden mit jedem Film jünger, und auch für Schauspielerinnen jenseits der 60 bieten sich anspruchsvolle Rollen. Der ursprünglichen Sammlung fügt diese Ausgabe einige letzte Exemplare hinzu. Zudem kontrastiert Dompke die tragischen Geschichten mit Beispielen für geglückte Alterswerke und unternimmt im Nachwort den Versuch, einer Ära der Filmbranche, die so uncharmant mit alten Damen umging, analytisch auf die Spur zu kommen.

Christoph Dompke
Christoph Dompke

Christoph Dompke wurde 1965 in Bremen geboren; über den zweiten Bildungsweg brachte er es bis zum Dr. phil. im Fach Musikwissenschaft. Seine Faszination für ältere Damen lebt er seit Beginn der 1990er Jahre als Verkörperung der steinalten Kammersängerin Frau Emmi aus zusammen mit Christian Willner im Komiker-Duo Emmi & Willnowsky. Außer regelmäßigen Filmbesprechungen für verschiedenen Medien (u.a. epd Film) verfasste er den Filmführer Unschuld und Unheil das verdorbene Kind im Film und die historische Untersuchung Unterhaltungsmusik und NS-Verfolgung. (Foto: Gesa Simons, Quatsch Comedy Club)

Rezensionen

Zur Erstausgabe:

„Dompke ist eine Pioniertat gelungen, für die man ihm nur dankbar sein kann. “
Georg Seeßlen in epd film

„Hemmungslos subjektiv und hoffnungslos ungerecht liest sich das zuweilen, und man würde protestieren wollen, wäre nicht alles so gnadenlos liebevoll gemeint.“
Süddeutsche Zeitung

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