Magnus Hirschfeld: Ein Schriftenverzeichnis

Bibliothek rosa Winkel - Sonderreihe Wissenschaft 9

Format: 21,5 x 13,5 cm

Sprache: Deutsch

Erscheinungsdatum: 20.09.2021

250 Seiten

ISBN 978-3-86300-321-0

Hardcover
20,00 €
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Magnus Hirschfeld: Ein Schriftenverzeichnis

1985 veröffentlichte James Steakley in einem schmalen Heft „The Writings of Dr. Magnus Hirschfeld“. Seitdem ist die Zahl der aufgefundenen Schriften enorm angewachsen. Steakley hat sie neu gesichtet, Verbindungen und Querbezüge aufgezeigt. Zahlreiche kurze Zitate aus Büchern, Aufsätzen und Berichten veranschaulichen Hirschfelds Denken, seine Sprache und seine Argumentationsweise. Entstanden ist so eine Bibliographie, die zum Lesen und Stöbern einlädt. Komplett enthalten ist auch Hirschfelds Autobiographische Skizze, die er kurz vor seinem Tod auf Englisch verfasste und in der er nicht nur sein Lebenswerk beschreibt, sondern auch auf viele seiner Veröffentlichungen zu sprechen kommt.

Im Anhang beigefügt sind zwei ausführliche Studien über „Die Verbindung von Leben und Werk bei Magnus Hirschfeld“ (Florian Mildenberger) und „Zur Rezeptionsgeschichte Hirschfelds als eines modernen Aktivisten und Wissenschaftlers“ (Heiko Stoff).

James Steakley
James Steakley

James Steakley, Jg. 1946, lehrt „German Cultural Studies“ an der Universität von Wisconsin.

Foto: Detlef Grumbach

Magnus Hirschfeld

Der Arzt Magnus Hirschfeld (1868 – 1935) widmete sein Leben der Sexualerziehung breiter Bevölkerungsschichten und der Aufklärung über die vielfältigen Formen menschlichen Sexualverhaltens, darunter vor allem der Homosexualität. 1897 war er Mitgründer des Wissenschaftlich-humanitären Komitees (WhK), das sich als erste Organisation weltweit für die Entkriminalisierung sexueller Handlungen zwischen Männern einsetzte. 1918 richtete er die Dr. Magnus-Hirschfeld-Stiftung ein, ein Jahr später eröffnete er in Berlin das Institut für Sexualwissenschaft. 1931 wanderte Hirschfeld infolge zunehmender Anfeindungen der Nationalsozialisten erst in die USA aus, ging dann in die Schweiz und nach Frankreich. Er starb 1935 in Nizza.

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